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KVP Webseite in neuer Aufmachung

Verehrte Besucher unserer Webseite,

es freut uns mitteilen zu können, daß die Startseite von kvp.de endlich in neuem Gewand erscheint und unserer Philosophie entsprechend angepasst wurde.

Die vielen Möglichkeiten “besser” zu werden finden sich nun leicht zugänglich in den für uns wichtigsten Kategorien wieder. Unternehmen können sich kontinuierlich verbessern, durch:

  • Seminare und Schulung ihrer Mitarbeiter zum KVP
  • Methoden und Werkzeuge zur Ursachen- und Problemlösung
  • strategisches Vorgehen und zuvor definierte Ziele
  • Einsatz von Werkzeugen und Prinzipien des Lean Managements
  • Ausbau und Sensibilisierung von Soft Skills ihrer Mitarbeiter
  • den Einsatz von bestehenden modernen und innovativen Lösungen
  • Ideen aus theoretischen Vorträgen und Lernmaterialien

Zu jedem dieser Themenfelder sind wir Ihr kompetenter Partner und helfen Ihnen bei der Bewältigung von Transformationsprozessen und der Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in ihrem Unternehmen. Gerne unterstützen wir Sie durch Beratung, Potentialanalyse, Schulung oder auch ganz konkret durch Ursachenforschung und Problemlösung.

Haben Sie weitere Fragen oder Anregungen zur KVP Beratung?

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihr Vertrauen in unsere Dienstleistungen. Bitte kontaktieren Sie uns kostenlos und ganz unverbindlich über das Kontaktformular, wir besprechen mit Ihnen gerne alle Möglichkeiten zu diesem Thema und erstellen Ihnen bei Bedarf auch gerne ein ausführliches Angebot.

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What three words – Welche drei Worte?

Eine völlig neue Art der Navigation ist auf dem Vormarsch und tatsächlich auch schon in Praxiseinsatz bewährt – what3words! Sie macht Orte auffindbar, die mit herkömmlichen Navigationssystemen nicht auffindbar sind, weil sie entweder keine Adresse haben oder einfach zu klein sind. Stellen Sie sich vor, man kann plötzlich als Navigationsziel einen bestimmten Messestand, einen Werks- oder Halleneingang oder sogar das eigene Handtuch am Badesee bestimmen.

Wie funktioniert das?

what3words ist ein innovativer Ansatz zur Georeferenzierung von Standorten: über die gesamte Erdoberfläche wird ein Raster von 3 mal 3 Metern gelegt. Somit ist unsere Welt in ca. 57 Billionen kleiner Quadrate mit der Seitenlänge 3 Meter vollständig aufgeteilt; durch diese Rasterung werden auch Orte erfasst, die über keine konventionelle Adresse verfügen (Strasse, Hausnummer, PLZ, etc.) oder Adressen von großen Arealen werden auf ein 3 mal 3 Meter großes Feld konkretisiert (Wir treffen uns am Eiffelturm?!?). Jedes dieser Quadrate wird mit einer eindeutigen w3w-Adresse verknüpft, welche aus einer Kombination von drei einfachen Wörtern besteht.

w3w Adresse München

Kennen Sie den Biergarten am “Chinesischen Turm” in München? Die Parkanlagen des Englischen Gartens sind sehr weitläufig. Doch über dieses Navigationssystem lässt sich gar der Aufstellort eines einzelnen Tisches klar definieren.  So ist dann beispielsweise die w3w Adresse dieses bestimmten Tisches(!!!) dort die Wortkombination: “immer.endet.aufzüge”. Die Kombination ist stets eindeutig, da man für 57 Billionen Wortkombinationen lediglich ca. 40.000 verschiedener Worte benötigt. Nur zum Vergleich, der Deutsche Duden listet ca. 145.000 Wörter. Es gibt also genügend Ausdrücke, um jedem Ort einen eigenen Namen zu geben. Die Namen ergeben keinen Sinn und haben keinen Bezug zum ausgewählten Ort. Das System erlaubt zudem die Nutzung der eigenen Muttersprache, ist somit auch größtenteils auf deutsch verfügbar.

Wofür braucht man so ein System?

Durch GPS und zahlreiche Navigations- und Karten-Apps schient unsere Welt ein ganzes Stück kleiner und überschaubarer geworden zu sein, zumindest ist die Weltkugel sehr präzise vermessen. Trotzdem können konventionelle Adressen eine äußerst unpräzise Angabe sein. Bedenken Sie z.B. die Situation von Paketzustellern, die trotz genauer Strassenadresse nicht immer den richtigen Werks- oder Lieferanteneingang finden können. Auch dürfen wir nicht von unserer wohlgeordneten Welt als Standard ausgehen; viele Orte auf der Welt sind nicht mit Strassennamen versehen oder diese kommen mehrfach vor, entlegene und kaum bevölkerte Gebiete sind überhaupt nicht verzeichnet, etc. Genau hier kommen die Stärken dieses einfachen Systems voll zur Geltung. what3words ist aber nicht dafür gedacht die konventionelle Navigation zu ersetzen, das System ist vielmehr dafür gedacht in Kombination mit Postleitzahlen, Strassenanamen und Hausnummern die Navigation zu vereinfachen und viel präziser zu gestalten. Weiterhin besteht auch ein Nachteil darin, daß man die Zieladresse, also die Wortkombination bereits kennen muss. Eine spontane Navigation mit drei Worten ist also noch nicht möglich.

Was sind die praktischen Anwendungsmöglichkeiten?

  • Bereits einige Staaten haben dieses System in Ihr Postwesen integriert, darunter Nigeria, Dschibuti, die Elfenbeinküste, die Mongolei, etc.
  • Speditionen verwenden das System um in weitläufigen Industriearealen die genauen Abladeorte zu bestimmen.
  • Das System hält Einzug in die Autonavigation und präzisiert dort die herkömmlichen Navigationssysteme.

Was denken Sie, könnten in Zukunft weitere praktische Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sein? Könnten einzelne Palettenstellplätze einfach und präzise bestimmt werden? Baut man Großparkplätze entsprechend diesem Raster könnte eine präzise Stellplatznavigation das Auffinden von Fahrzeugen erleichtern? Wo wurde Baumaterial auf einer Großbaustelle genau abgeladen oder wo soll der Kranfahrer danach suchen? Schreiben Sie uns Ihre Ideen, gerne nehmen wir diese hier auf.

Zum Beispiel können dank der Integration von what3words ab sofort bereits deutlich mehr als 100.000 Kunden von DB Schenker über das Online-Portal eSchenker ihre Abhol- und Lieferorte durch die Dreiwortadresse online buchen und ermöglichen so eine präzisere und effizientere Zustellung.

 

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Download Methodenskript: Attribute Listing

Unter dem Motto: “Eine alte Methode, neu entdeckt!” freut es uns, Ihnen das bereits aus den 1930er Jahren bekannte “Attribute Listing” vorstellen zu dürfen. Die Methode folgt dem Prinzip der systematischen Variation und ist auch als modifizierte Morphologie bekannt. Die Anleitungen und Formulare sollen Ihnen eine Hilfestellung bei Ihrer täglichen Arbeit liefern und können selbstverständlich von Ihnen benutzt, verändert oder auch weiterentwickelt werden.

Definition

Das Attribute Listing wurde schon in den 30er Jahren von Robert Crawford (1933) beschrieben und steht in enger Verwandtschaft mit dem „Morphologischen Kasten“. Im Unterschied dazu, ist der Anwendungsbereich des Attribute Listing (auch modifizierte Morphologie genannt) viel enger und detaillierter gefasst. Hier wird durch systematisches Vorgehen versucht, ein vollständiges Bild von möglichen Produkt- und Prozessverbesserungen aufzuzeigen, indem alle Schlüsselattribute aufgelistet und einige davon signifikant verändert bzw. verbessert werden.

Methodenbeschreibung

Bei der Anwendung der Methode geht man von einem bereits bestehenden Produkt oder Prozess aus; es findet keine Neuentwicklung statt. Ein Produkt wird beispielsweise in seine wesentlichen Merkmale unterteilt und deren Charakteristika genauestens beschrieben. Zu jedem dieser Merkmale, jeder Ausprägung wird im Anschluss eine alternative Gestaltung oder Umsetzung gesucht. Belastbare Variationen können dann sogar zu einer Neukonzeption führen oder eignen sich um ein Produkt durch eine innovative Neuerung weiterhin interessant und attraktiv zu erhalten.

Methodeneinsatz 

Das Attribute Listing wird vorwiegend eingesetzt um einen Produkt-Lebenszyklus zu verlängern, indem das Produkt mit innovativen oder kundenfreundlichen Neuerungen ausgestattet wird, ohne dass es einer grundsätzlichen Neukonzeption bedarf. Attribute Listing kann auch beitragen, die Produktpalette oder das Dienstleistungsangebot systemnah zu erweitern um so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern zu erreichen. Die Einsatzmöglichkeit bei komplexen Prozessabläufen nimmt mit Zunahme der Komplexität allerdings deutlich ab. 

Ablauf 

– Festlegung des zu betrachtenden Produkts oder Prozesses (verbesserungsbedürftig, nicht zufriedenstellend, problembelastet, etc.).

– Auflistung sämtlicher Schlüsselattribute oder wesentlichen Merkmale  für das festgelegte Produkt / den festgelegten Prozess.

– Beschreibung des IST-Zustands aller Merkmale (Umsetzung, Ausführung, Material, Geometrie, etc.).

– Variation und/oder systematische Suche nach anderen Möglichkeiten der Merkmalsausprägung (Welche Alternativen gibt es?).

– Diskussion und Auswahl interessanter und belastbarer Varianten.

 

Beispiel

Wie können wir einen Kugelschreiber verbessern?

Attribut / Merkmal IST Zustand mögliche Alternativen / Varianten
 

Bauteile

 

 

Oberteil, Unterteil, Mine, Feder, Druckknopf und  Halteclip einzeln

 

Einteiliger Körper, nur von oben zu bestücken

 

Feder,  Mine und Druckknopf fest verbunden

 

Schreibmedium

 

 

Kugelschreibertinte

 

Füllertinte

 

Gel

 

Lack

 

Lebensmittelfarbe

 

Geometrie

 

 

Querschnitt rund, ca. 10 mm

 

Rund, 20 mm

 

Oval, 10 mm

 

Dreieckig

 

Quadratisch

 

Mechanismus

 

 

Mine wird durch Drücken des Druckknopfes herausgefahren

 

Schraub-mechanismus

 

Mine wird durch Erwärmen heraus-gefahren

 

Schütteln

 

Seitlicher Schiebe-mechanismus

 

Material

 

 

Oberteil und Unterteil aus Kunststoff

 

Aluminium

 

Kombination Alu / Kunststoff

 

Holz

 

Bambus

 

Verbindung

 

 

Schraubverschluss

 

Bajonettverschluss

 

Klickverschluss

 

Linksgewinde

 

Magnetverschluss

 

Besonderheiten

 

 

Halteclip aus Kunststoff

 

Clip aus Metall

 

Abdeckung

 

Beleuchtung

 

USB Port

 Vorteile

  • Verbindet intuitives und strukturiertes Arbeiten.
  • Darstellung sämtlicher Variationen ist sehr übersichtlich.
  • Liefert eine große Anzahl an Lösungsmöglichkeiten, Variationen und Kombinationen.
  • Probleme (in Produkten oder Prozessen) werden in Teilprobleme zerlegt und sind einfacher zu betrachten.
  • Sowohl als individueller Denkansatz als auch als Gruppenarbeit anwendbar.
  • Zur Weiterentwicklung gedacht, baut auf bereits bekannten Lösungsansätzen auf.
  • Nach Festlegung der Merkmale können auch Nicht-Fachleute Beiträge zur Ideenfindung leisten.

Nachteile

  • Gefahr von unüberschaubar vielen Kombinationsmöglichkeiten selbst bei relativ wenigen betrachteten Merkmalen / Attributen.
  • Zeitlicher Aufwand um mögliche Varianten zu identifizieren.
  • Systematische Vorgehensweise behindert kreative und intuitive Denkansätze.
  • Festlegung der zu betrachtenden Merkmale / Attribute ist kritischer Schritt, dieser erfordert hohen Kenntnisstand.

Anmerkung

Beispielsweise kann Attribute Listing auch erfolgreich im Marketing eingesetzt werden. Die Positionierung eines Produktes im Markt kann durch folgende verschiedene Faktoren beeinflusst werden:

Bestimmte Verwendungs- oder Gebrauchsart: Hochzeits-Torte, Wellness-Hotel, Ski-Ort,…

Produktvorzüge: besonders robust, dadurch geländetauglich; lösemittelfrei, dadurch Kindertauglich;…

Produktmerkmale: bio, organic, laktosefrei,…

Zielgruppe: Rennrad für Sportler, Kamera für Fotografen, Bohrmaschine für Handwerker,…

Mitbewerber: kompatibel zu Kunststoff-Stecksystem-Spielzeug (LEGO),…

 

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Effektivere Kommunikation durch “smartwatch”

aucobo smartwatch

Auf der Suche nach neuen innovativen und agilen Lösungen sind wir in Kontakt zu einem jungen Start-Up Unternehmen aus Stuttgart gekommen. Das Team um Michael Reutter und Benjamin Schaich von der aucobo GmbH hat sich eine angesagte Technologie aus dem Bereich Unterhaltung und Lifestyle vorgenommen und diese mit vielen praktischen und vor allem effektiven Funktionen neu konzipiert. Die “smartwatch” von aucobo stellt eine vorteilhafte Möglichkeit der Maschinenüberwachung und Verkürzung von Reaktionszeiten dar.

Neben dem Einsatz in Produktion, Logistik oder Wartung ergeben sich durchaus weitere denkbare Vorteile im praktischen Einsatz auch in vielen anderen Unternehmensbereichen. So gewährleistete der Einsatz von “smartwatches” einen hohen Grad an Eigenorganisation der Mitarbeiter und eine bedarfsgerechte Informationsverteilung (agile Produktion); wichtige Informationen werden klar und ohne Reizüberflutung sofort und mobil an die richtige Person übermittelt (kein Medienbruch). Ein nicht zu unterschätzender und wesentlicher Vorteil gegenüber anderen mobilen Lösungen ist die Tatsache, daß dabei die Hände zum Arbeiten frei bleiben!

Auf den ersten Blick ergeben sich schon zahlreiche Anwendungsfälle in der Praxis:

  • Maschinen informieren über Zustände, Fehlermeldungen sowie Aufgaben und ermöglichen Mehrmaschinenbedienung durch effektive Selbstorganisation in der Produktion (SMED).
  • Wartungs- und Instandhaltungsmeldungen erfoglen direkt vom ERP, von Maschinen oder Mitarbeitern und werden zuverlässig verteilt.
  • Erinnerung an Wartungsaufträge, etc.
  • Informationsverteilung für reaktive und geplante Instandhaltung nach Priorisierung (TPM).
  • Pickanweisungen und Liefermeldungen direkt aufs Handgelenk mit  Bestätigungs- und Rückmeldefunktionen; Abstimmung und Anfragen an die passenden Logistiker.
  • Dringende Logistikanfragen werden sofort erhalten.
  • Unmittelaber Rückmeldung und Korrektur von Fehlbeständen.
  • etc.