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Ankündigung KVP Kongress 2019

Es freut uns Ihnen heute den KVP Kongress 2019 ankündigen zu dürfen. Von heute an in genau einem Jahr erleben Sie zwei Tage mit spannenden Vorträgen zu KVP, praxisnahen Workshops, Werksführungen durch das Audi Werk und vor allem gutem Essen

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Vom 24.10. – 25.10.2019 findet eine der umfangreichsten und schönsten Veranstaltungen zum Thema KVP eneut im preisgekrönten Audi Forum in Neckarsulm statt.

Merken Sie schon jetzt den Termin in Ihrem Kalender vor und freuen Sie sich über viele Highlights und spannende Vortragsthemen, die wir Ihnen hier in den kommenden Wochen als Ankündigungen präsentieren werden.

Die Fakten:

  • Zu jedem Zeitslot 2 Kongressräume parallel!
  • Aussteller und Lösungsanbieter im Marktplatzbereich vor den Kongressräumen!
  • Themennahe Kompaktseminare am Vortag des Kongresses (23.10.2019).
  • Werksführung durch die Automobilfertigung unseres Gastgebers Audi!
  • Abendveranstaltung zum Kennenlernen und Netzwerken!
  • Unterlagen auch auf Tablet erhältlich!

Die Kosten:

  • € 929.- + MwSt. je Teilnehmer für die Teilnahme am KVP Kongress 2019!
  • € 999.- + MwSt. Kongress und Teilnahme an einem der Kompaktseminare am Vortag!
  • € 999.- + MwSt. Kongress, Kompaktseminar und die Unterlagen auf einem Tablet! (Achtung, Early Bird Angebot, gilt nur bis zum 31.07.2019, danach € 1.049.- + MwSt)

Die Links: (folgen in Kürze)

  • Kongressprogramm

  • Kongresshighlights

  • Kompaktseminare

  • Kongressanmeldung

  • Kongressstandort

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Verbesserungs- vorschläge prämieren?

Beschäftigen sich Unternehmen mit KVP ist häufig eine der ersten getroffenen Maßnahmen die Einführung eins betrieblichen Vorschlagswesens (BVW). Als naheliegende Ausprägung eines gewünschten Verbesserungsprozesses ist per se dagegen auch nichts einzuwenden, die Unterschiede zwischen der “kleinen” Lösung und der großen KVP Inititaive liegen offen auf der Hand. Beim Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) ist die Ideenfindung relativ stark strukturiert: Die Mitarbeiter arbeiten in Teams, die durch eine Teamleitung moderiert werden. Die einzelnen Schritte und Abläufe folgen einem bestimmten Muster (PDCA). Das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW) dagegen zeichnet sich durch spontane Ideenfindung aus. Ein klassisches Beispiel, daß i.d.R. auch immer als eine der ersten Maßnahmen umgesetzt wird, ist der Ideenbriefkasten, in den Mitarbeiter jederzeit Verbesserungsvorschläge zu jeglichen Aspekten des Unternehmens einwerfen können. Typischerweise werden gute Vorschläge mit Sach- oder Geldprämien belohnt. Und genau hier scheiden sich auch schon die Geister:

Prämierung, ja oder nein?

Oft wird uns die Frage gestellt, ob im Rahmen des BVW die Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern in irgendeiner Form überhaupt prämiert werden sollen? Und wenn ja, wie hoch soll eine Prämie ausfallen? Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es sicher nicht und die offen zutage tretenden Meinungen decken hier das gesammte Spektrum ab. Es finden sich in der Praxis zahlreiche Verfahrensweisen, von überpositiven Standpunkten, bei denen jeder ernstgemeinte Vorschlag, wenn auch nur symbolisch, bereits direkt prämiert oder zumindest am Jahresende im Losverfahren berücksichtigt wird, bis hin zu einer strikten Verweigerungshaltung, bei der Unternehmen eine Belohnung gänzlich verweigern mit dem Hinweis, die Mitarbeiter würden ja bereits für das Mitdenken ordentlich bezahlt. Hier muss jeder Unternehmer und jede Betriebsführung ihren eigenen Standpunkt finden und mit deutlichen Argumenten festigen. Viel entscheidender für die Beantwortung der oben gestellten Frage ist jedoch ein anderer wichtiger Aspekt: wie sehr steht die Führungsebene hinter dieser Maßnahme und wieviel Potential wird den Ideen der Mitarbeiter zugetraut? Dafür gilt es die Vor- und Nachteile eines BVW abzuwägen:

Vorteile des BVW:

  1. Motivation der Mitarbeiter, diese können mit Ihren Ideen aktiv Veränderungsprozesse im Unternehmen anregen und ihren eigenen Arbeitsplatz mitgestalten.
  2. Nutzung wichtiger Ressourcen der Mitarbeiter bei geringen Kosten, diese sind die absoluten Fachleute in ihrem Arbeitsbereich und kennen die Probleme genau.
  3. Kreatives Potential aller Mitarbeiter wird genutzt und nicht nur die dafür eingesetzten Entwicklerteams.
  4. Methoden und Maßnahmen zum BVW (zum Beispiel ein Wettbewerb) sind firmenintern sehr einfach und ohne großen Aufwand bekannt zu machen, häufig genügt eine Email an alle Mitarbeiter.
  5. Wenn Gruppen über ihre Ideen diskutieren und gemeinsam Lösungen erarbeiten, wird der Zusammenhalt im Unternehmen gefördert.
  6. Die Bindung und Treue ans Unternehmen wird gestärkt. Denn durch betriebliches Vorschlagswesen bekommen Angestellte das Gefühl, direkt zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Zudem fühlen sie, dass sie ein wichtiger Teil eines großen Ganzen sind.

Nachteile des BVW:

  1. Mitarbeiter sind vorgeprägt von den bisherigen Abläufen und Vorstellungen eines Unternehmens, betreibsblind. Wirklich kreativ und innovativ zu denken, ist für sie viel schwieriger als für Außenstehende.
  2. Beim Betrieblichen Vorschlagswesen bringen weniger Menschen ihre Ideen ein als bei offenen und geführten Innovationsinitiativen.
  3. Externe Perspektiven, wie etwa die Sichtweise der Kunden, können durch BVW nur indirekt berücksichtigt werden.
  4. Da sicher nicht alle Ideen wirklich umgesetzt werden können, kommt es zwangsläufig zu Enttäuschungen.
  5. Ein funktionaler Bewertungs- und Umsetzungsprozess muss etabliert und auch fehlerfrei durchgeführt werden.

Entscheidet man sich ob der Vor- und Nachteile eines BVW für dessen Einführung im Unternehmen, muss man ehrlicherweise auch die Frage stellen, ob die Aussicht auf eine Prämie die Beteiligung der Mitarbeiter am Vorschlagswesen erhöht oder ob die Verweigerung der Prämie das Vorschlagswesen nicht schon im Keim erstickt? Nicht zu vergessen gibt es rechtlich gesehen unter bestimmten Bedingungen sogar einen Anspruch auf eine Prämie, wenn der Vorschlag auch tatsächlich umgesetzt wird. Aus der Praxis lässt sich berichten, daß bei allen gut funktionierenden betrieblichen Vorschlagswesen auch eine differenzierte Prämienregelung im Hintergrund besteht. Man darf sich der herrschenden Meinung nicht verschließen, Geld sei einer der schlechtesten Motivationsfaktoren überhaupt. Allerdings gebe ich immer gerne zu bedenken, daß durchschnittlich über 75% aller Verbesserungsvorschläge aus der Produktion kommen. Lässt sich also bei einem Entwicklungsingenieur noch darüber streiten, ob Verbesserung nicht zu seiner Stellenbeschreibung dazugehört, so ist in einem viel niedrigeren Lohnbereich auch schon eine kleine finazielle zuwendung seitens des Arbeitgebers, eine große und spürbare Geste. Viel wichtiger jedoch als die Prämiendiskussion ist die Etablierung eines gut durchdachten Ablaufs und Bewertungsprozesses; hier können kapitale Fehler gemacht werden, die sämtliche Bemühungen zum Scheitern verurteilen.

Ablauf und Bewertungsprozess

Den verantwortlichen Führungskräften muss von Anfang an klar sein, daß der Bereich des betrieblichen Vorschlagswesens ebenfalls ein ernormes Potential in sich birgt um unverzeiliche Fehler zu begehen und somit die Motivation der Mitarbeiter gänzlich zunichte zu machen. Nichts ist frustrierender und enttäuschender, wenn die eigenen Ideen und Verbesserungsbemühungen nicht anerkannt werden, durch fadenscheinige Erklärungen abgelehnt werden oder ewig in Bewertungsdiskussionen ohne Entscheidung verharren. Hier gilt es sofort einen Prozess festzulegen, der mäglichst folgenden Grundsätzen entspricht:

Grundsätze des Bewertungsprozesses:

  1. Einfacher Zugang für alle Mitarbeiter
  2. Schnelle Bearbeitung und offene Kommunikatioen
  3. Faire Bewertung der eingereichten Ideen
  4. Transparente Prämienregelung
  5. Anerkennung und Honorierung auch über die finanzielle Zuwendung hinaus
  6. Etablierung einer wohlwollenden Verbesserungskultur

Wird ein “Verbesserungsvorschlagswesen” unter Einhaltung der o.g. Kriterien durchgeführt, so kann dies dauerhaft und nachhaltig zu großen Erfolgen führen. Die Mitarbeiter dürfen selbstverständlich nicht unter Druck gesetzt werden oder für schlechte Vorschläge gemaßregelt oder kritisiert werden. Nur so lässt sich eine hohe Beteiligung und Motivation einer breiten Schicht der Mitarbeiter dauerhaft sicherstellen. Allerdings zeichnet die Situation in der Praxis oftmals ein ganz anderes Bild auf! Häufig fehlt es schon von Beginn an an festgelegten Bewertungsprozessen, es sind keine Zuständigkeiten festgelegt, eine offene Kommunikation findet nicht statt. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine bahnbrechende Idee und wollen “ihr” Unternehmen damit weit nach vorne bringen, reichen voller Vorfreude Ihren Verbesserungsvorschlag ein und warten nun ab, was passiert. Lange Zeit erst einmal überhaupt nichts! Niemand weiß bescheid, niemand ist zuständig, der Meister kritisiert sogar offen Ihren Vorschlag. Auf wiederholtes Nachfragen erhalten Sie dann eine Ablehnung mit einer Begründung, die weder Sie noch Ihre Kollegen nachvollziehen können. Dank oder gar eine Prämie erhalten Sie nicht, dafür wird “Ihre” Idee wenige Monate später durch das Unternehmen “von oben” eingeführt. Diese Abläufe garantieren, daß mit absoluter Sicherheit keiner der Mitarbeiter im Unternehmen sich mehr Gedanken zu irgendwelchen Verbesserungen machen wird!

Fazit

Die Ideen der Mitarbeiter sind eine wertvolle Ressource, die es nicht zu verschwenden gilt! In jedem anderen Bereich machen wir uns Gedanken über Verschwendung, ob Wege zu weit sind oder zu oft gegangen werden, ob Materialüberschuss herrscht, ob Suchzeiten zu lang sind oder ob alle Arbeitsplätze aufgeräumt und nach 5S Kriterien aufgestellt sind. Ein immer wichtiger werdender Bereich der humanen Ressourcen fristet dabei in vielen Unternehmen leider immer noch ein stiefmütterliches Dasein im Abseitz. Eine bessere, loyalere und kostengünstigere Konglomeration von geballter Fachkompetenz als das eigene hochspezialisierte Team aus eben jener Abteilung ist kaum zu finden und wenn doch, ist dieses externe Fachwissen teuer einzukaufen. Wollen wir ein funktionierendes Vorschlagswesen, so wird man unmöglich an einem funktionierenden Bewertungsprozess sicher aber auch nicht an einem angemessenen Prämienmodell vorbei kommen. Viele Unternehmen halten die Zahlung von Prämien für Verbesserungsvorschläge für falsch. Um eine Verbesserungskultur zu etablieren ist es wichtig, das Einbringen von Vorschlägen zur Selbstverständlichkeit, zur Verbesserungskultur zu machen und daher nicht zu prämieren. Betrachtet man allerdings von wo die meisten Vorschläge kommen, so wird man dem einfachen Werker in der Produktion eine angemessene Belohnung kaum verweigern können. Dabei ist festzuhalten, dass die Anerkennung und Wertschätzung der Leistung oftmals sogar wichtiger ist als materielle Belohnungen.

Argumente für eine Prämienregelung:
  • Motivation der Mitarbeiter
  • Faire Behandlung der Mitarbeiter
  • Mitarbeiter machen sich auch Gedanken über Probleme, die nicht zu Ihren Kernaufgaben gehören
  • Ausdruck der Wertschätzung des Unternehmens
  • Beteiligung an der Einsparung
Argumente gegen eine Prämienregelung:
  • Steht der Etablierung einer Verbesserungskultur entgegen
  • Wird von Mitarbeitern erwartet, ist Bestandteil von Stellenbeschreibung und Arbeitsvertrag
Ausgestaltung der Prämienregelung:
  • Geldleistungen je nach Verbesserungsvorschlag
  • Gutscheine (Tankstelle, Amazon, Restaurant,…)
  • Losverfahren und/oder Tombola am Jahresende
  • keine Prämie, dafür werden aber alle Vorschläge sofort umgesetzt und geprüft
  • Beteiligung an der Einsparung
Ablauf und Bewertungsprozess:
  • Ideenbriefkasten, Intranet, Software, Tools zum Ideenmanagement,…
  • Festes Bewertungsgremium
  • Bewertungsgremium je nach Fachbereich
  • Bewertung nach Kriterien, wie z. B. die Kreativität der Idee, der Umsetzungsgrad des Vorschlags und die Nähe zum Aufgabengebiet des Einreichers

 

Wie ist Ihre Meinung zum betrieblichen Vorschlagswesen? Haben Sie andere Erfahrungen, Anregungen, Kommentare? Schreiben Sie uns, gerne erweitern wir diesen Beitrag durch Ihre Beispiele.

Wir wünschen Frohe Weihnachten und sagen Danke!

Liebe Geschäftskunden und Partner,

wir möchten uns herzlich für Ihr Vertrauen in uns und unsere Konzepte bedanken und hoffen weiterhin auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Das ganze Team des KVP Instituts wünscht  Ihnen und Ihren Familien eine märchenhafte Weihnachtszeit und ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest mit Ihren Lieben.

Zeit bis Weihnachten:

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Live Illustrationen auf dem KVP Kongress 2018

Es freut uns erneut unseren Haus- und Hof-Illustrator Dieter Hermenau auf dem KVP Kongress 2018 vom 15. – 16.02.2017 begrüßen zu dürfen.

Herr Hermenau wird am 15.02. gerne Ihre Wünsche und Anregungen aufnehmen und in kleine kreative Kunstwerke verwandeln!

Lernen Sie unseren Illustrator Dieter Hermenau und sein Handwerk auf dem KVP Kongress 2018 kennen. In über 25 Jahren Berufserfahrung als Illustrator hat er oft gezeigt, dass er nahezu sämtliche Prozesse, Situationen, Anweisungen, etc. in einfacher und verständlicher Form als Funktions-Illustration entwerfen und darstellen kann. Gerne bringt er auf dem KVP Kongress auf Wunsch auch Ihre Idee zu Papier, lassen Sie sich überraschen und freuen Sie sich auf ein einzigartiges Souvenir.

 

Mehr Infos unter: http://www.hermenaucartoons.de/index.php?itemgr=16

Ausführliche Informationen zum KVP Kongress 2018:

Nach dem Kongress 2016 ist vor dem Kongress 2017!

Mit ca. 115 Teilnehmern war der KVP Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm etwas weniger besucht als im Vorjahr, jedoch inhaltlich wieder ein voller Erfolg. An dieser Stelle möchten wir uns bei all unseren Partnern, Referenten, Ausstellern und Besuchern ganz herzlich bedanken. Ohne Ihre Mithilfe wäre die Veranstaltung in dieser Form nicht realisierbar gewesen. Die überwältigende Mehrheit der Teilnehmer empfand den Kongress als äußerst gelungene Veranstaltung zum Jahresende mit einem großen Lob an den Veranstaltungsort und den gebotenen Service. Zudem war es uns eine ganz besondere Freude Ihnen mit Prof. Claus Hipp einen ganz hochkarätigen Referenten präsentiert zu haben.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht natürlich auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Audi Forums, die den Kongress mit Freundlichkeit und Professionalität unterstützt haben sowie an die Kolleginnen und Kollegen vom KVP Institut, welche in organisatorischen Fragen stets zur Stelle waren. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die von der Audi angebotenen Werksführungen mitten in das Herz der Automobilproduktion.

Erneut kam die Frage nach einer Folgeveranstaltung auf! Ob der Beliebtheit der Veranstaltung und unserer Entscheidung immer praxislastiger zu sein und die Vorträge näher an der Problemlösung anzusiedeln, haben wir uns für einen weiteren KVP Kongress in 2017 entschieden. Gerne sehen wir Sie also alle wieder auf dem KVP Kongress 2017 vom 23.- 24.11.2017, ebenfalls wieder im Audi Forum in Neckarsulm und mit weiter verbessertem Konzept.

Wieder haben wir sehr gewissenhaft Ihre Vorschläge und Anregungen aus den Beurteilungsbögen aufgenommen. Die Vorträge 2017 werden noch näher an der Praxis sein und und das Thema auch aus Kundensicht beleuchten. Zudem wird ein neues Pausenkonzept mehr Zeit für den Austausch untereinander und das Networking bieten.

Wir hoffen Sie alle auch im nächsten Jahr auf dem KVP Kongress 2017 wiederzusehen und versprechen Ihnen schon jetzt wieder eine hochkarätige Veranstaltung mit noch spannenderen Vorträgen und noch mehr besonderen Extras.

Ihr Team vom KVP Institut

KVP Institut GmbH

Gesellschaft für Beratung und Weiterbildung

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Kongressvortrag: Produktsicherheits- beauftrager (PSB) und FMEA im Rollenspiel

Referenten: Thorsten Höppner (QMH-Consulting) und Günter Nuss (QMH-Consulting)

Vortragsinhalte:

Im Produktentstehungsprozess der kompletten Lieferkette der Automobilindustrie nimmt die Produktsicherheit und Produkthaftung einen wesentlichen Stellenwert ein. Die Automobilhersteller haben hierzu in deren Organisation die Rolle des Produktsicherheitsbeauftragten eingeführt und fordern diese Implementierung ebenfalls von deren zuliefernden Unternehmen.

Ziel ist es, potentielle Haftungsrisiken im Produktentstehungsprozess beherrscht zu gestalten, d.h. mittels einem Produktsicherheitsmanagement die potentiellen Risiken zu identifizieren, zu bewerten und mittels fokussierter Maßnahmen zu beseitigen bzw. zu reduzieren.

Der Produktsicherheitsbeauftragte nimmt hier die Funktion des Prozesseigners für das Produktsicherheitsmanagement ein. Zentrale Phasen Instrumente eines Produktsicherheitsmanagements sind die:

  • Identifizierung,
  • Analyse,
  • Bewertung und
  • Lenkung von Risiken

Diese Ablaufschritte sind ebenfalls Bestandteile der FMEA.

Die Anwendung der FMEA-Methodik, kombiniert mit dem Einsatz von Risiko-Software, bietet somit dem Produktsicherheitsbeauftragten einen systematischen Ansatz bei der Anforderungsermittlung, Konzeptionierung, Planung, Durchführung, Dokumentation und Visualisierung von Aktivitäten sowie Ergebnisse im Produktsicherheitsmanagement.

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über eine Einbindung der FMEA-Methodik in das Produktsicherheitsmanagement und die Anwendung durch den Produktsicherheitsbeauftragten.

Ausführliche Informationen zum FMEA Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm und das Kongressprogramm finden Sie unter:

FMEA Kongress 2016                                           Kongressprogramm

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ISO 26262: HARA vs. FMEA

Eine HARA ist doch sowas ähnliches wie eine FMEA!?!

Diese oder ähnliche Fragen tauchen immer wieder auf und leider muss ich die Aussage mit einem ganz konsequenten “NEIN” beantworten. Zu diesem Themenbereich wird ein Vortrag aus dem Themenbereich der ISO 26262 angeboten, der zunächst einmal kurz die Vorgehensweise einer HARA (Hazard Analysis and Risk Assessment oder auf Deutsch G&R – Gefahren- und Risikoanalyse) erläutert. Dabei werden die drei grundlegenden Summanden (Severity, Exposure und Controllability) erläutert und die daraus folgende Bestimmung der ASIL Klassifikation.

Dann erfolgt eine Gegenüberstellung zur FMEA mit ihren drei Faktoren (Severity, Occurrence und Detection) sowie eine Begründung, warum diese beiden Vorgehensweisen absolut NICHTS miteinander zu tun haben.Nur soviel sei an dieser Stelle gesagt: Die HARA dient dazu, Anforderungen (Requirements) an die Entwicklung zu definieren, die FMEA wird dazu eingesetzt, zu überprüfen, ob die vorhandenen Anforderungen auch entsprechend erfüllt werden. Nach dem Vortrag und einer kurzen Kaffeepause haben Sie dann die Möglichkeit in einer Diskussionsrunde Fragen zu stellen, zu diesem Thema und allen weiteren Fragen zur ISO 26262 (Funktionale Sicherheit im Bereich Automotive).

Ihr Referent, Jörg Schacht, ist zertifizierter AFSE (Automotive Functional Safety Expert) und verfügt über mehrere Jahre sehr intensive Berufserfahrung in diesem Themenbereich, sowohl als Berater bei der Einführung der FuSi-relevanten Prozesse als auch als Functional Safety Manager in verschiedensten Projekten.

Ausführliche Informationen zum FMEA Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/fmea-kongress/

Unser FMEA Kongressprogramm finden Sie hier: https://www.kvp.de/fmea-kongress/programm/

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KVP Spezial: Learn Lean mit “Skateboard Factory” Spiel

Die “Skateboard Factory” ermöglicht Mitarbeitern oder Führungskräften bei der Montage von Skateboard Modellen selbst praktische Erfahrungen in der Anwendung von Lean-Methoden zu sammeln.

Ziel der Value Games ist es, die Erfahrungen aus Spielsituationen in die tägliche Praxis zu transferieren. Die direkte Konfrontation mit praktischen Problemsituationen und deren Lösung initiiert Denkprozesse und eine Veränderung der Wahrnehmung gegenüber Lean-Methoden.

In drei Spielrunden mit 7 – 15 Teilnehmern werden unterschiedliche Fertigungsstrategien in Werkstatt- und Flussfertigung durchgespielt. Auf die Teilnehmer wirken ständig andere Spielsituationen ein und jede neue Runde startet mit einem verbesserten Ablauf.

Ausführliche Informationen zum KVP Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/kvp-kongress/

Den genauen Vortragstermin finden Sie im Kongressprogramm hier: https://www.kvp.de/kvp-kongress/programm/

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