Bald ist es soweit – 3 Tage FMEA Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm

Bald ist es soweit!

Wir freuen uns alle schon auf den diesjährigen bundesweiten FMEA Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm.

Erleben Sie 2 Tage spannenden FMEA Kongress und 1 Tag Update Schulung zur Harmonsierung der FMEA zwischen VDA und AIAG.

Vom 07.12. bis 08.12.2016 (09.12) erwartet Sie im Audi Forum ein spannendes Programm mit interessanten Themen rund um die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse FMEA. An beiden Tagen sprechen in bis zu drei Vortragsräumen gleichzeitig, ausgewählte Referenten aus namhaften Firmen, aus Forschung und Lehre. Um Ihnen die Qual der Wahl zu ersparen werden die einzelnen Vorträge abgefilmt und im Anschluß an den Kongress online zur Verfügung gestellt, somit verpassen Sie nichts von diesem exklusiven Vortragsprogramm.

Am 9.12. erwartet Sie ein zusätzliches Highlight: Eine Werksführung durch die gläserne Produktion der Audi R8 Manufaktur quattro GmbH am Audi Standort “Böllinger Höfe” mit anschließender Update Schulung zur Harmonisierung der FMEA zwischen den europäischen und amerikanischen Verbänden VDA und AIAG. Die Schulung erfolgt durch den VDA selbst und ist für Kongressteilnehmer völlig kostenlos. Mehr Informationen zur VDA Update Schulung finden Sie unter: https://www.kvp.de/fmea-kongress/blog/events/update-schulung-fmea-nach-vda-u-aiag/

Der FMEA Kongress 2016 ist die größte deutsschprachige Veranstaltung zur FMEA und stellt eine wichtige Plattform zum Austausch und zur Netzwerkbildung dar. Neben dem umfassenden Überblick sowohl über den aktuellen Stand der Forschung und Lehre in Deutschland als auch über internationale Trends, bietet der FMEA Kongress 2016 ebenfalls einen Marktplatz für Lösungsanbieter: in der begleitenden Ausstellung findet sich eine Vielzahl an Unternehmen, die Ihre Produkte aus den Bereichen Software, Dienstleistung und Ausbildung präsentieren.

Unterstützt durch das Audi Forum in Neckarsulm erwartet sie weiterhin eine spannende Werksführung direkt durch die Automobilproduktion der AUDI AG, prominente Überraschungsgäste, ein kulinarisches Erlebnis durch das Catering des Rennsportrestaurants Nuvolari, uvm.

Vergessen Sie nicht schon jetzt den Termin in Ihrem Kalender einzutragen – save the date!

Weitere Informationen zum FMEA Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/fmea-kongress/

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FMEA Wissensportal für FMEA Seminar- & Kongressteilnehmer

Es freut uns Ihnen mitteilen zu können, dass in wenigen Tagen unser neues Wissensportal seine Pforten öffnen wird und damit für unsere FMEA Seminar- und Kongressteilnehmer, aber auch für Interessierte ein deutlicher Mehrwert geschaffen wird.

Es soll Wissen entstehen….

Es soll Wissen entstehen in einer aufbereiteten und übersichtlichen Form, indem sich jeder Nutzer schnell zurechtfindet und die gesuchte Information innerhalb kürzester Zeit auffindet. Ob dies eine Methodenbeschreibung, ein Formular zum Herunterladen oder ein Schulungsvideo ist; in Zukunft finden unsere Seminarteilnehmer aber auch Interessierte hier eine Anlaufstelle für sämtlichen Bedarf an zusätzlichen Infos zu Ihrem jeweiligen Themengebiet. Nicht von ungefähr wählten wie den Begriff Wissensportal und nicht etwa Informationsportal oder Downloadportal. Denn Wissen ist weit mehr als nur die Information oder ein bereitgestellter Download. Das Internet ist voll von ungefilterten und unsortierten Informationen und Hilfsmitteln. Hier bei uns finden Sie auf Anhieb und in gut strukturierter Form umfassendes und weiterführendes Material zu dem von uns angebotenen Seminarprogramm.

[su_button url=”https://www.kvp.de/kvp-wissensportal/” target=”blank” style=”glass” color=”#ffffff” center=”yes” radius=”5″ size=”6″ background=”#209A9F”]Zum Wissensportal[/su_button]

Kostenloser Zugang…

Unsere FMEA Seminar- und Kongressbesucher erhalten für ein Jahr nach Ihrem Seminarbesuch einen kostenlosen Zugang zum Wissensportal. Hier finden Sie weiterführende Schulungsunterlagen, Formulare zum Herunterladen und Schulungsvideos um die Seminarinhalte wiederholen und vertiefen zu können. Auch finden Sie Beispiele von Ausarbeitungen anderer Lerngruppen und Aufgabenstellungen zum üben und wiederholen der im Seminar vermittelten Kenntnisse. Selbstverständlich können auch Unternehmen und Anwender gegen eine geringe Schutzgebühr ebenfalls Zugang zum Wissensportal erhalten und die Inhalte für Ihre Bedürfnisse nutzen.

TWI als Ursprung des modernen Lean Managements

Kaum eine andere Abkürzung erregt so viel Neugier und Interesse unter den Fachleuten als “TWI”. Doch was steht tatsächlich hinter den Grundsätzen des “Training within industry”? Mitnichten handelt es sich hier um einen tatsächlich neuen Ansatz, vielmehr erlebt gerade das in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelte Qualifizierungsprogramm des US-amerikanischen Kriegsministeriums eine Erweckung und ungeheuere Nachfrage.

Doch warum ist das so?

TWI stellt die Grundlage unseres heutigen modernen Lean Managements dar und ist noch nicht mit einer Vielzahl von Methoden und Werkzeugen überfrachtet. Somit stellt es einen einfachen und schnellen Einstieg in Lean Aktivitäten dar, mit dem Schwerpunkt auf schnelle und effektive Qualifizierung der Mitarbeiter und damit Verbesserung der Gesamtleistung des Unternehmens.

Die TWI-Methoden greifen auf bewährte Konzepte zurück, um vor allem die unteren Führungs­kräfte zu befähigen, ihre Mitarbeiter richtig anzuleiten, sie in die Verbesse­rungen der täglichen Arbeit einzu­beziehen und durch menschen-orientierte Führung eine positive Arbeits­kultur zu schaffen.

Am TWI-Programm begeistert die Einfach­heit des Prinzips, die universelle Einsetz­barkeit und die Chance, die kommenden Heraus­forde­rungen der Arbeitswelt aufgrund der gesell­schaft­lichen Veränderungen durch Verschiebung der Alters­struktur und Zuwan­derung zu bewältigen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie von unserem Referenten Götz Müller auf dem KVP Kongress 2016 oder hier.

Die fünf Bedürfnisse jeder Führungskraft

  • Wissen über die Arbeit ⇒ Ausbildung

  • Wissen über die Verantwortung ⇒ Unternehmen

  • Fähigkeit zur Unterweisung ⇒ Job Instructions (JIT)

  • Fähigkeit zur Verbesserung ⇒ Job Methods (JMT)

  • Fähigkeit zur Führung ⇒ Job Relations (JRT)

Prinzipien

  • Wenn der Mitarbeiter nicht gelernt hat, hat der Ausbilder nicht gelehrt.

  • Führungskräfte schaffen Resultate nur durch Menschen.

  • Menschen müssen als Individuen behandelt werden.

  • Trainingsprinzipien
    – Standards durch gute Unterweisung
    – Kontinuierliche Übung nicht zu früh beenden

Geschichte des TWI

  • 1940: Steigerung der Industrie­produktion in den USA für den Kriegs­bedarf bei gleich­zeitiger Abwesenheit der Fach­kräfte. Ausbildung der Führungskräfte in einem Train-the-Trainer-Programm, um ungelernte Arbeits­kräfte schnell in die Unternehmen und Arbeits­abläufe zu integrieren.

  • 1945: Nach Kriegsende wird das TWI-Programm in den USA eingestellt. Es wird in geringem Umfang in andere Länder exportiert.

  • 1950: Japan und Toyota im Besonderen nutzen TWI zur Ausbildung ihrer Mitar­beiter. TWI wird die Basis des Toyota Production System und des Lean Management. Führungs­kräfte entwickeln dadurch die notwen­digen Fähig­keiten, um eine positive Atmosphäre für Verän­derung, Verbesserung von Methoden und Standardi­sierung von Tätig­keiten zu schaffen.

  • 2001: Wiederent­deckung des TWI in den USA und langsame Verbrei­tung auch in anderen Ländern. Rückbe­sinnung auf die Wurzeln des Lean Management.

Vollständiges Kongressprogramm 2016

Werksführung R8 Manufaktur für Kongressteilnehmer

Der FMEA Kongress 2016 findet vom 7.12 – 9.12.2016 im Audi Forum in Neckarsulm statt. An den ersten beiden Tagen erwarten Sie spannende Vorträge und Workshops zur FMEA in bis zu drei Räumen parallel. Sie wählen selbst und suchen den für Sie passenden Vortrag aus! Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit an einer von mehreren Werksführungen durch die Automobilproduktion der Audi AG in Neckarsulm teilzunehmen oder sich über die neuesten Trends und Entwicklungen bei einem der vielen Aussteller auf dem FMEA Marktplatz zu informieren.

Es freut uns Ihnen heute ein weiteres Highlight unseres diesjährigen FMEA Kongresses vorstellen zu dürfen. Am dritten Tag wechseln wir den Standort in das nahegelegene Industriegebiet “Böllinger Höfe” zum Audi Standort der R8 Manufaktur quattro GmbH. Vor einer Update Schulung durch Vertreter des VDA zur Harmoniseierung der FMEA zwischen VDA und AIAG findet dort eine spektakuläre Führung durch die gläserne Manufaktur des Audi R8 statt. Für Kongressteilnehmer sind sowohl die Update Schulung als auch die Werksführungen völlig kostenlos!

Sie erleben hautnah wie der Hochleistungssportwagen Audi R8 in exklusiver Handarbeit gefertigt wird. Sie besichtigen die Manufaktur und entdecken dabei viele Elemente der Fabrik der Zukunft.

Hightech und Handarbeit

Bei der Führung erleben Sie den Produktionsprozess des Hochleistungssportwagens Audi R8 vom Karosseriebau über die Montage bis hin zum ersten Starten des Motors.

Am Anfang der Tour sehen Sie den Zusammenbau der Karosserie, die sich aus einer Multimaterialbauweise, nämlich aus Aluminium und kohlenstoff-faserverstärktem Kunststoff (CFK) zusammensetzt. Anschließend gehen Sie in die Montage, in der die Karossen nicht wie bei der Großserienfertigung „statisch“ über eine Produktionslinie laufen, sondern durch Fahrerlose Transportsysteme (FTS) zu den einzelnen Fertigungsstationen befördert werden. Genauso einzigartig wie der Audi R8 selbst, ist auch seine Herstellung.

Ausführliche Informationen zum FMEA Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/fmea-kongress/

Zum Kongressprogramm gelangen Sie hier: https://www.kvp.de/fmea-kongress/programm/

KVP Kongress 2016: Ein Interview mit André Kapust

Im Interview mit Götz Müller von “Götz Müller Consulting” spricht Institutsleiter André Kapust über den bevorstehenden KVP Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm.

Im Gespräch mit André Kapust —

Wir unterhalten uns über den KVP-Kongress am 24.-25.11.2016 in Neckarsulm. Im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess spielen auch die Weiterbildung und neue Impulse wichtige Rollen. Beides gibt es auf dem KVP-Kongress. In dieser Episode sprechen wir über die Themen auf dem KVP-Kongress. Außerdem machen wir einen kleinen Abstecher zu einer Gegenüberstellung von Six Sigma und KVP und besprechen, wann welche Methode angebracht ist.

Inhalt der Episode

  • Was ist der KVP-Kongress?
  • Wer ist in der Zielgruppe für den KVP-Kongress?
  • Welche Themen gibt es auf dem KVP-Kongress
  • Highlights auf dem KVP-Kongress
  • Rückmeldungen vom letzten Kongress (2015)
  • Six Sigma vs. KVP – Wann ist welche Methode angebracht?
  • Bonus für die Podcast-Hörer

Zum PodCast Interview

Mehr über den KVP Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm und das Programm finden sie hier.

Karakuri Kaizen auf dem KVP Kongress 2016

Karakuri Kaizen: Wie kostengünstige Automatisierungslösungen von japanischer Handwerkskunst profitieren

In Deutschland ist es tägliche Praxis, dass Beschäftigte dazu aufgefordert werden Kaizen-Maßnahmen zu implementieren. Das funktioniert in vielen Unternehmen meist gut, manchmal auch weniger gut. Oft hat man den Eindruck, dass das Thema Kaizen bzw. KVP bereits „kalter Kaffee“ ist.

Spannender wird es, wenn man vor das Wort Kaizen noch den japanischen Begriff „Karakuri“ stellt, also das Wortpaar „Karakuri Kaizen“ bildet. Was sich dahinter verbirgt, hat schon bei manchem westlichen Japan-Besucher „anregende Erfahrungen“ hervorgerufen.

Karakuri Kaizen nutzt Verschwendung, die für viele gar keine offensichtliche Verschwendung darstellt. Karakuri Kaizen versucht z.B. die „freie“ Energie innerhalb eines Prozesses für betriebliche Zwecke zu verwenden, die ansonsten verschwendet werden würde. Hier mit eingeschlossen ist u.a. die Energie aus Wärme, Licht, Schwerkraft und die Bewegungen von Personen, Gerätschaften und Ausrüstungen.

Beispiele zu Karakuri Kaizen gibt es einige; hier ein konkretes Beispiel aus einer japanischen Fertigung: Die Unterseite eines Gurtbandförderers wird „freigelegt“. Auf diese können dann leere Behältnisse o.Ä. platziert werden, so dass diese wieder zum Ausgangs- bzw. Startpunkt des Gurtbandförderers transportiert werden können. Der Clou: Das Band, das sowieso läuft und damit Energie verbraucht, wird für Transportaktivitäten genutzt, die ansonsten auf einem anderen Weg und unter Umständen viel aufwändiger und umständlicher durchgeführt worden wären. Mit Maßnahmen im Hinblick auf Arbeitssicherheitsaspekte, wäre dieser Transportmechanismus sicherlich auch in Deutschland realisierbar.

Karakuri Kaizen basiert u.a. auf folgenden Prinzipien:

• Verwenden Sie nicht Ihre Hände, um Objekte zu bewegen bzw. zu tragen. Sorgen Sie vielmehr für eine automatische Bewegung von Objekten, indem Sie zahlreiche Handlungen und Aktionen auslösen und zwar nur durch eine Bewegung.
• Nutzen Sie die Energie, die in Objekten vorhanden ist, um diese hiermit zu versorgen und anzutreiben.
• Bauen Sie Automatisierungslösungen mit der Intelligenz und Kreativität Ihrer Mitarbeiter auf dem „shop floor“.
• Kombinieren Sie mehrere Karakuri Kaizen-Mechanismen miteinander.
• Sehen Sie einfache Mechanismen vor, die Sie leicht instandhalten und reparieren können.
• Nutzen Sie möglichst kein bis wenig Geld, wenig Energie(verbrauch) und kostengünstige Teile, um Kankuri Kaizen-Lösungen zu bauen.
• Verlassen Sie sich nicht nur auf die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter, sondern implementieren Sie auch Einrichtungen zum sicheren Anhalten der Mechanismen ihrer Karakuri Kaizen-Lösungen.

Die Prinzipien von Karakuri Kaizen werden in Japan von vielen führenden Produktionsunternehmen eingesetzt und sind seit Jahrzehnten ein integraler Bestandteil der TPM- und Lean-Philosophie. Karakuri Kaizen bildet damit die Grundlage für nachhaltige und gleichzeitig hochtechnisierte und -effiziente Fertigungsverfahren in ganz Japan. Wie lässt sich der Erfolg der für Japan typischen flexiblen und heute hoch technisierten Fertigungsverfahren erklären? Höchstwahrscheinlich liegt das daran, dass aus einer über die Jahrhunderte andauernden Weitergabe der Grundprinzipien der traditionellen japanischen Handwerkskunst sich diese schrittweise mit modernen technologischen Elementen verschmolzen hat.

Und was bedeutet Karakuri Kaizen nun für Deutschland? Diese Technik der „Einfachautomatisierung“ oder „Low Cost Automation“ ist hierzulande noch relativ unbekannt. In Zeiten von „Losgröße 1“ und kürzeren Produktlebenszyklen kann die Verwirklichung von kostengünstigen Automatisierungslösungen ein zentraler Baustein der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sein.

Mehr dazu erfahren Sie von Prof. Constantin May vom CETPM Ansbach auf dem KVP Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm. Programm und Vortragsbeschreibung finden sie hier.

KVP Sprechstunde: Neues Format auf dem KVP Kongress 2016

KVP und Lean/5S Sprechstunden – Vom Praktiker für Praktiker

Diskutieren Sie Ihre Anliegen und Probleme mit KVP Experten

Auf mehrfachen Wunsch der letztjährigen Kongressbesucher wurden wir gebeten im Rahmen des KVP Kongresses ein Forum zu schaffen, in dem sich die Teilnehmer untereinander austauschen und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp vom Fachmann mit nach Hause nehmen können. Dies spiegelt auch unsere Erfahrungen wieder, dass Mitarbeiter aus den verschiedensten Firmen unsere KVP und Lean/5S Seminare besuchen, obwohl schon ein großes Verständnis über die einzelnen Methodenwerkzeuge vorhanden ist. In den meisten dieser Fälle ist gar kein Bedarf da, an einer theoretischen Methodenschulung, vielmehr wünschen sich diese Teilnehmer mehr Einblicke in die Lösung tagtäglicher Probleme im Umgang mit den verschiedensten KVP Verfahrensweisen. “Was tun, wenn die Kollegen nicht mitmachen?”, “Was müssen wir wie dokumentieren?”, “Welche Werkzeuge setzen wir wann und wie ein?”, etc. Das alles sind Fragen, die mit Erfahrung im KVP und Lean leicht zu beantworten sind.

Ein weiterer großer Teil der Probleme setzt noch vor Einführung von KVP und Lean Methoden im Unternehmen an, mit genau eben jener. Offensichtlich bereitet es enorme Schwierigkeiten den Einstieg zu finden, in eine KVP oder 5S Unternehmenseinführung mit allen möglichen Facetten. Vor allem da die herrschende Meinung dem Einführen einer neuen Methode genau einen Versuch erlaubt. Nach schiefgegangenen Versuchen tut man sich umso schwerer mit Nachbesserungen. Auch hier sind Ratschläge von Erfahrenen Praktikern vor Einführung von KVP und Lean im Unternehmen dringend angeraten.

Eben diesen Zweck soll die “KVP Sprechstunde von Praktikern für Praktiker” dienen. Sie haben hier die Möglichkeit unsere KVP Experten mit Ihren Fragen zu löchern und sich kostbare Tipps und Ratschläge mit nach Hause zu nehmen. Gerne dürfen Sie auch vorab Ihre Anliegen an uns weiterleiten; diese werden in der “KVP Sprechstunde” (auf Wunsch auch anonym) vorgestellt und dann in der Gruppe diskutiert.

Zusätzlich haben wir auch eine eigene “Lean/5S Sprechstunde von Praktikern für Praktiker” mit demselben Ziel eingerichtet – Austausch, Fragen und Hilfestellungen für Sie von den Profis.

Ausführliche Informationen zum KVP Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/kvp-kongress/

Die Termine der Sprechstunden finden Sie im Kongressprogramm hier: https://www.kvp.de/kvp-kongress/programm/

"Fabrik des Jahres" auf dem KVP Kongress 2016

Die “Fabrik des Jahres” gilt als der älteste, traditionsreichste und härteste Benchmark-Wettbewerb für die verarbeitende Industrie in Deutschland und Europa. 2015 wurde er bereits zum 24. Mal vergeben. Die Initiatoren bezeichnen ihren Wettbewerb selbst als sehr anspruchsvoll, denn ein umfangreiches Audit mit aufwändiger Vorbereitung geht der Preisverleihung zur “Fabrik des Jahres” voraus. Der „Nobelpreis für Produktion“ wird seit Beginn seiner Existenz von der Zeitschrift „Produktion“ begleitet.

Die Unternehmensgruppe fischer ist in diesem traditionsreichen und harten Industrie-Benchmark-Wettbewerb als einer der Sieger hervorgegangen. Gewonnen hat das für seine hocheffizienten Prozesse und seine schlanke Produktion bekannte Unternehmen beim Preis “Fabrik des Jahres 2015” in der Kategorie “Hervorragendes Produktionssystem”. Den von der führenden internationalen Managementberatung AT Kearney ausgelobten Preis erhielt fischer für sein ProzessSystem und seine durch die Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen KSK inspirierte Transformation zum erfolgreichen Lean Unternehmen.

„Wir ernten mit diesem Preis die Früchte unserer Aktivitäten im Bereich des fischer ProzessSystems der vergangenen 15 Jahre. Wir dürfen stolz auf diesen Preis sein und uns darüber freuen“, betonte Prof. Klaus Fischer, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe fischer.

Jetzt spricht Michael Kunow, Geschäftsführer für Produktion und Supply Chain Management der fischerwerke GmbH & Co. KG auf dem KVP Kongress 2016 über die Maßnahmen und Anstrengungen, welche seit mehr als einem Jahrzehnt im fischer ProzessSystem täglich gelebt werden.

Ausführliche Informationen zum Vortrag finden Sie hier in Kürze…

 

“Fabrik des Jahres” auf dem KVP Kongress 2016

Die “Fabrik des Jahres” gilt als der älteste, traditionsreichste und härteste Benchmark-Wettbewerb für die verarbeitende Industrie in Deutschland und Europa. 2015 wurde er bereits zum 24. Mal vergeben. Die Initiatoren bezeichnen ihren Wettbewerb selbst als sehr anspruchsvoll, denn ein umfangreiches Audit mit aufwändiger Vorbereitung geht der Preisverleihung zur “Fabrik des Jahres” voraus. Der „Nobelpreis für Produktion“ wird seit Beginn seiner Existenz von der Zeitschrift „Produktion“ begleitet.

Die Unternehmensgruppe fischer ist in diesem traditionsreichen und harten Industrie-Benchmark-Wettbewerb als einer der Sieger hervorgegangen. Gewonnen hat das für seine hocheffizienten Prozesse und seine schlanke Produktion bekannte Unternehmen beim Preis “Fabrik des Jahres 2015” in der Kategorie “Hervorragendes Produktionssystem”. Den von der führenden internationalen Managementberatung AT Kearney ausgelobten Preis erhielt fischer für sein ProzessSystem und seine durch die Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen KSK inspirierte Transformation zum erfolgreichen Lean Unternehmen.

„Wir ernten mit diesem Preis die Früchte unserer Aktivitäten im Bereich des fischer ProzessSystems der vergangenen 15 Jahre. Wir dürfen stolz auf diesen Preis sein und uns darüber freuen“, betonte Prof. Klaus Fischer, Inhaber und Vorsitzender der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe fischer.

Jetzt spricht Michael Kunow, Geschäftsführer für Produktion und Supply Chain Management der fischerwerke GmbH & Co. KG auf dem KVP Kongress 2016 über die Maßnahmen und Anstrengungen, welche seit mehr als einem Jahrzehnt im fischer ProzessSystem täglich gelebt werden.

Ausführliche Informationen zum Vortrag finden Sie hier in Kürze…

 

Vorankündigung: Wir begrüßen Prof. Dr. Claus Hipp auf dem KVP Kongress 2016

Claus Hipp kommt nach Neckarsulm…

Auf dem diesjährigen KVP Kongress im Audi Forum vom 24.11. bis 25.11.2016 ist Prof. Dr. Claus Hipp sicherlich einer der bekanntesten und am meisten erwarteten Gastredner. Wir danken Herrn Hipp für seine Bereitschaft auf dem diesjährigen KVP Kongress über sein Leben, seinen Erfolg und die wichtigen moralischen Entschiedungen für kontinuierliche Verbesserung zu sprechen.

In seinem vielbeachteten Vortrag geht er dabei auf Aspekte der Unternehmensethik am Beispiel des Familienunternehmens Hipp ein:

“In einer Zeit, in der gesellschaftliche Veränderungen unter dem Schlagwort „Werteverfall“ diskutiert werden, sehen wir uns als Unternehmen, das bewusst in christlicher Tradition steht, verpflichtet, uns mit dem Thema „Unternehmensethik“ aktiv auseinanderzusetzen. Wir wollen damit dem heute häufig anzutreffenden Vorwurf, dass gerade die Welt der Wirtschaft und damit auch unser Unternehmen einen Verfall der gesellschaftlichen Ordnung vorantreibe, in überzeugender Form entgegentreten.

Daher führten wir im Hause HiPP ab dem 1. März 1999 ein Ethik-Management ein, das uns und all unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten helfen soll, unser gemeinsames unternehmerisches Handeln reflektieren und unter moralischen Gesichtspunkten bejahen zu können. Aufgehängt ist unsere Vorstellung von Unternehmensethik dabei in wirtschaftsethischen Überlegungen, sie steht also nicht unabhängig im Raum:

Wie moralisch legitimiertes Verhalten von und in Unternehmen auszusehen hat, hängt vom ganzen Wirtschaftssystem ab, in dem das Unternehmen agiert. Ist diese Wirtschaftsordnung moralisch gerechtfertigt, so ist durch ihre Rahmenbedingungen für Unternehmen abschließend festgelegt, wie sie sich legitimer Weise zu verhalten haben. In diesem Zusammenhang erkennen wir die Rahmenordnung des bundesdeutschen und in Zukunft europäischen Wirtschaftssystems, die soziale Marktwirtschaft mit ihrem Funktionsmechanismus des sozial abgesicherten Wettbewerbs als moralisch Iegitimiert an.

Zu dieser Überzeugung kommen wir, weil diese Wirtschaftsordnung am Eigennutz orientiertes Verhalten von Unternehmern und Unternehmen durch den Wettbewerb und die Sozialgesetzgebung so einbindet, dass genau dieses Verhalten für alle Mitglieder in der Gesellschaft von Vorteil ist. Will ein Unternehmer nämlich langfristig erfolgreich sein…”

Ausführliche Informationen zum KVP Kongress 2016 und zum Vortrag finden Sie hier.

Logo der Firma HIPP

Kurzbiografie Prof. Dr. Claus Hipp

Professor Dr. Claus Hipp ist 1938 als zweites von sieben Kindern in München geboren. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder sowie zwölf Enkelkinder.

Claus Hipp studierte Jura. Schon während des Studiums wurde er mit der Leitung eines landwirtschaftlichen Betriebs betraut, den er ganz auf ökologischen Landbau umstellte. Nach dem Tod des Vaters übernahm er mit 29 Jahren die väterliche Firma und baute die ökologische Idee seiner Eltern mehr und mehr aus. „Bio“ war ein Markenzeichen von HiPP, lange bevor diese Produktionsform überhaupt zu einem Marktfaktor wurde. Persönlich fuhr Claus Hipp über die Dörfer mit dem Ziel, Überzeugungsarbeit für den organisch-biologischen Landbau zu leisten. Nach und nach, in oft mühevollen Prozessen, konnte er die Bauern für seine Idee gewinnen und ein Netz von Bio-Vertragslandwirten aufbauen. Dank dieser Pioniertat steht HiPP seit nunmehr über fünf Jahrzehnten für den ökologischen Gedanken ebenso wie für eine bewusste und sensible Auseinandersetzung mit den Themen Natur, Mensch und Wirtschaft.

Der Aufbau eines umfassenden und verlässlichen Bio-Rohstoffbeschaffungssystems und das kompromisslose Qualitätsdenken führten zu einem eigenen strengen HiPP-Standard. Qualität, Sicherheit und ständige Kontrolle der Produkte sind für Claus Hipp vorrangig. Das konsequente Engagement für Werte und Qualität, Nachhaltigkeit und Umweltschutz ebenso wie für verantwortungsbewusstes und soziales Management, fußt auf seiner starken Verankerung in der christlichen Verantwortung als Grundlage seines unternehmerischen Wirkens.

Der Gedanke, im Einklang mit der Natur und im Respekt vor der Schöpfung zu handeln, war nicht nur leitend beim konsequenten Umstieg auf die Bio-Produktion, sondern auch für das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens im Sinne der CSR. Als erster Nahrungsmittelhersteller Europa hat HIPP bereits 1995 einen Umweltbericht vorgelegt, in dem bis heute regelmäßig die umfassenden Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ebenso wie das soziale und ethische Engagement bezüglich der Mitarbeiter kommuniziert werden. Die „HiPP Ethik-Charta“ bildet seit 1999 die Basis für das Verhalten und das Miteinander des Unternehmens am Markt, intern und gegenüber
Geschäftspartnern, ebenso wie gegenüber Staat, Gesellschaft und Umwelt.

Unter seiner Führung entwickelte sich HiPP Babynahrung zu einer der bekanntesten Marken Deutschlands und zum Symbol für eine Wirtschaftsweise, die von ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit geprägt ist.

Neben seinem Engagement als Unternehmer ist Professor Dr. Claus Hipp auch auf andere Weise vielfältig aktiv: Er absolvierte bis 1970 eine künstlerische Ausbildung und ist seitdem auch als freischaffender Künstler tätig. Viele seiner Werke sind heute international ausgestellt. Im georgischen Tbilisi unterrichtet er an der Staatlichen Kunstakademie Malerei Masterstudienteilnehmer in Bühnenmalerei und an der Staatlichen Universität Betriebswirtschaft.

Zudem spielt Prof. Hipp seit vielen Jahren im Münchner Behördenorchester Oboe. Er ist Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, Ehrenpräsident der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer in Moskau sowie Honorarkonsul von Georgien für Bayern und Baden-Württemberg und Ehrenvorsitzender der Vereinigung der Deutschen Wirtschaft in Georgien.

Für sein unternehmerisches und ökologisches Engagement erhielt Prof. Dr. Claus Hipp mehrfach hohe Auszeichnungen. So wurde er beispielsweise bereits 1997 als „Öko-Manager des Jahres“ ausgezeichnet und konnte im Jahr 2000 für HiPP – als eines von 12 Unternehmen weltweit – den „Millennium Business Award“ entgegennehmen. Weitere Anerkennungen sind der „Nachhaltigkeitspreis der deutschen Bundesregierung“ 2009, der internationale „Steiger Award“ für Geradlinigkeit, Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz 2010, der Ehrenpreis „Der ehrbare Kaufmann“ 2011, der „CSR-Preis der Bundesregierung“ 2013, der „Ehren-Querdenker-Award“ 2014, der ihm als Vorreiter für Nachhaltigkeit verliehen wurde, sowie 2015 der Lebenswerk-Award des Internationalen Wirtschaftsforums in Baden-Baden.