KVP Zertifizierungslehrgänge – Vorteile des KVP Ausbildungskonzepts im Überblick

Seit Kurzem ist das neu überarbeitete KVP Ausbildungskonzept im Einsatz und findet regen Zuspruch bei Fachleuten aus dem Bereich des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Unsere festgelegten Standards bei inhaltlichen Anforderungen haben bereits zu einem hohen Maß an Ausbildungsqualität beigetragen. Dieses wurde durch die aktuellen Veränderungen jetzt noch deutlich erweitert indem auch im Ablauf der Ausbildung und der Einführung von Zertifizierungslehrgängen ein ganzheitliches Konzept geschaffen wurde, welches die Schulungsteilnehmer nicht nur mit dem nötigsten theoretischen Basiswissen versorgt, sondern eine nachhaltige und praktische Ausbildung sicherstellt. Die Teilnehmer werden ganzheitlich und praxisorientiert geschult und über die gesamte Laufzeit von unseren KVP Experten in den jeweiligen Einzelprojekten begleitet und gecoacht. Im Gegensatz zum einfachen Seminarbesuch erwirbt der Teilnehmer eines Zertifizierungslehrgangs deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit Methoden und Projektkompetenz.

Gegenüberstellung KVP Einzelseminare zum KVP Ausbildungskonzept

  KVP Einzelseminare KVP Zertifizierungslehrgänge
zeitlicher Rahmen: häufig kurze, meist 1-2 tägige Einzelveranstaltungen über längeren Ausbildungszeitraum und auf Training von Methoden angelegte Schulungskonzepte
Methoden:  einfacher Überblick, die wichtigsten Methoden werden besprochen und im zur Verfügung stehenden zeitlichen Rahmen kurz geübt  strukturierter und systematischer Überblick, auch erweiterte Methoden werden vertieft und trainiert, Anwendung der Methoden in den jeweiligen Nachweisprojekten
Methodenkompetenz: kann vorgegebene Methoden anwenden und zu brauchbaren Resultaten kommen kann Methoden für Projekte selbst auswählen und andere anleiten, kann Methoden miteinander kombinieren
Projektkompetenz: kann KVP Projekte unterstützen, eigenständige Projektdurchführung ist nicht vorgesehen kann eigenständig Projekte auswählen und erfolgreich durchführen
 Coaching:
Begleitung und Coaching während der gesamten Ausbildungsdauer nach Bedarf, Coachingtage optional
 Projektbetreuung:  – Nachweisprojekte werden mitgestaltet und bis zum Abschluss begleitet
 Nutzen: wird in der Regel nicht gemessen oder nachgehalten Kostendeckung der Ausbildungskosten durch Einsparungen in durchgeführten Projekten als Zertifizierungsvoraussetzung

Meist ist das Einzelseminar mit der Ausgabe einer Teilnahmebestätigung auch beendet. Diese erfolgt ohne Erfolgskontrolle der vermittelten Inhalte in der Praxis; die Seminarteilnehmer haben bis dahin keine Erfahrungen im praktischen Umgang mit Methoden oder dem Projektablauf sammeln können. Auch steht den Teilnehmern nach dem Einzelseminar in der Regel kein Ansprechpartner mehr zur Verfügung, der bei einer Umsetzung der Theorie in die Praxis beratend zur Seite stehen kann.

Diesem Zustand begegnen wir, indem Teilnehmern an Zertifizierungslehrgängen mehr Zeit zur Verfügung steht, um Methoden und deren Anwendung unter unserer Anleitung zu trainieren und deren Abläufe zu verinnerlichen. Die Zeiträume zwischen den Präsenzveranstaltungen werden dabei für die Umsetzung von tatsächlichen Verbesserungs- und Nachweisprojekten im eigenen Unternehmen genutzt. Die so gestärkte Methoden- und Projektkompetenz führt zu den gewünschten Fertigkeiten bei den Teilnehmern.

Überblick KVP Ausbildungskonzept

KVP Trainee

(KVP Basiswissen)

Zertifizierter KVP Junior Consultant Zertifizierter KVP Senior Consultant
Dauer: 2 Tage 7 Tage* 11 Tage*
Methoden: einfacher Überblick, die wichtigsten Methoden werden dargestellt und im zur Verfügung stehenden zeitlichen Rahmen kurz geübt strukturierter Überblick, erweiterte Methoden werden vertieft und trainiert systematischer Überblick, nahezu vollständige Methodenübersicht wird gegeben, gängigste Methoden werden intensiv trainiert
Methodenkompetenz: kann evtl. vorgegebene Methoden anwenden und zu brauchbaren Resultaten kommen kann Methoden gezielt auswählen, gute Resultate sind häufig zu erwarten kann Methoden gezielt auswählen, verketten und kombinieren, gute Resultate sind häufig zu erwarten
Projektkompetenz: kann KVP Projekte unterstützen  kann vorgegebene Aufgaben eigenständig abarbeiten, kann eigene Projekte bearbeiten, teilweise wird Unterstützung noch benötigt
kann KVP Projekte eigenständig gestalten und Aufgaben innerhalb der KVP Projekte verteilen, leitet andere an
Coaching:  –  Begleitung und Coaching während der gesamten Ausbildungsdauer nach Bedarf, Coachingtage opt Begleitung und Coaching während der gesamten Ausbildungsdauer nach Bedarf, Coachingtage optional
Projektbetreuung:  –  Nachweisprojekte werden mitgestaltet und bis zum Abschluss begleitet Nachweisprojekte werden mitgestaltet und bis zum Abschluss begleitet
Kosten: € 998.- € 3.198.- (anstatt € 3.645.- ) € 4.998.- (anstatt € 5.892.-)
Nutzen: min. € 5.000.- Kosteneinsparung im durchgeführten Nachweisprojekt als Zertifizierungsvoraussetzung min. € 10.000.- Kosteneinsparung im durchgeführten Nachweisprojekt als Zertifizierungsvoraussetzung

Weitere Informationen zu unseren Lehrgängen zum zertifizeirten KVP Junior Consultant und zertifizeirten KVP Senior Consultant finden Sie unter dem Link “Zertifizierungslehrgänge

KVP vs. Six Sigma

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) in Unternehmen tritt mehrheitlich in den Hintergrund, sobald hochqualifizierte Spezialisten dem Unternehmen, häufig Six Sigma Green Belts oder Six Sigma Black Belts, zur Verfügung stehen. Finden diese Firmen sich in der Situation wieder, Lösungsansätze für ein akutes Problem zu bestimmen, so wird häufig unabhängig von der Komplexität des Problems Six Sigma eingesetzt. Schließlich befinden sich ja teuer ausgebildete Spezialisten in den eigenen Reihen, die einem neuen Six Sigma Projekt nicht ablehnend gegenüber stehen. In den meisten Fällen führen diese Bemühungen zu guten Resultaten, aber häufig mit einem enormen Aufwand in der Projektumsetzung. Bei einer genauen Analyse dieser Projekte zeigt sich häufig, dass der Aufwand für die Umsetzung der Verbesserung als Six Sigma Projekt nicht gerechtfertigt war. Sondern, dass vergleichbare Ergebnisse auch über den Einsatz einfacher KVP Methoden erzielt worden wären. Beispielsweise über einen strukturieren Problemlösungsprozess.

Doch worauf beruht diese Fehleinschätzung? Maßgeblich ist, dass Six Sigma als Managementmethode isoliert betrachtet wird und die bei Six Sigma angewendeten Problemlösungsmethoden ihre Grundlagen im KVP (kontinuierlichen Verbesserungsprozess) haben. Der Hauptunterschied von Six Sigma zu anderen Methoden der Ursachenanalyse und Problemlösung wie sie z.B. im Qualitätsmanagement, im Lean-Management oder dem bereits erwähnten KVP angewendet werden, liegt in der Fokussierung auf die Messbarkeit und der Verwendung stark statistisch geprägter Methoden.

Diese statistischen Methoden finden sich so auch in keiner der anderen Disziplinen wieder und stellen die eigentliche Triebfeder von Six Sigma zur Lösung von hochkomplexen Problemstellungen dar. Statistik benötigt eine Fülle von Prozessdaten; nur wenn diese auch vorliegen oder der Aufwand um diese zu ermitteln einkalkuliert wird und auch notwendig ist, kann Six Sigma seine eigentliche Kraft entfalten. KVP hingegen setzt meist einen bereits erahnten Lösungsansatz voraus und versucht diesen induktiv zur Problemlösung heranzuziehen.

Trotzdem kann man die Sachlage nicht zur einfachen Behauptung verallgemeinern, Six Sigma sei lediglich die Erweiterung des KVP mit ein paar zusätzlichen statistischen Methoden. Dafür sind die Unterschiede in den Einsatzgebieten und der Komplexität der Problemstellung doch zu groß. In der folgenden Tabelle wird auf verschiedene Faktoren, wie z.B. Lösungsansätze, Werkzeuge und organisatorischen Rahmen eingegangen:

KVP Six Sigma
KVP ist stark durch das asiatische KAIZEN geprägt (jp. “Wandel zum Besseren“) und versucht über die Summe vieler kleinerer und mittelgroßer Aktionen in Form von Teamsitzungen, Workshops oder Klein-Projekten nachhaltige Verbesserungen im Unternehmen zu schaffen. Six Sigma wurde in seiner heuteign Form in Vereinigten Staaten entwickelt und ist dadurch deutlich westlich geprägt. Es wurde entwickelt, um bei Verbesserungsprojekten von Prozessen mit hoher Komplexität und enormen Verbesserungspotenzialen eingesetzt zu werden.
Bei KVP steht eine kontinuierliche Verbesserung in allen Prozessen im Vordergrund und kleine und mittlere Kosteneinsparungen sind zu realisieren. Six Sigma legt den Schwerpunkt erhebliche Verbesserungen und damit auf deutliche Kosteneinsparungen im betrachteten Prozess.
KVP entwickelt sich überwiegend bottom-up, alle Mitarbeiter sind “KVP Champions” und bringen Ihre Kompetenzen ein. Six Sigma wird überwiegend top-down eingesetzt und von wenigen Six Sigma Champions aus der Geschäftsführung vorangetrieben.
KVP folgt dem universellen PDCA-Zyklus. Six Sigma befolgt streng die Phasen des langläufigen DMAIC-Kreislaufs.
In der Praxis kann KVP durch Einzelne vorangetrieben werden, seine Stärken liegen aber in der Einbeziehung von ganzen Verbesserungsteams, die in Teamsitzungen, oder moderierten Workshops die Verbesserungen vorantreiben. Gut ausgebildete KVP Moderatoren und mindestens ein KVP Koordinator steigern deutlich die Effizienz und den Einsatz der KVP Methoden und sorgen für einen Wissenstransfer von Methoden und Lösungssystematiken auf die Mitarbeiter.  Six Sigma wird meistens als mittleres bis großes Projekt, mit einer entsprechenden Projektstruktur und Projektarbeitsweise aufgesetzt. Im Projektteam befinden sich neben den für die Verbesserung des Prozesses notwendigen Prozessexperten ein Six Sigma Methodenexperte (GB / BB). Der Methodenexperte hat im Projekt üblicherweise zwei Rollen. Einerseits liefert er das Know How zu Six Sigma, und den notwendigen statistischen Datenanalysen. Auf der anderen Seite ist er für die Leitung des Projektes verantwortlich.Die Arbeit mit Six Sigma basiert stark auf Team- und Projektarbeit, wird dabei jedoch von wenigen hochqualifizierten Methodenspezialisten getragen. Deren Beiträge von Datenerfassung und Auswertung von Statistiken sind überwiegend einzelorientiert.
KVP bedient sich eines differenzierten Methodenbaukastens aus verschiedenen Bereichen; die Verantwortlichen der jeweiligen Verbesserungsprojekte bedürfen einer fundierten Ausbildung mit Schwerpunkt KVP Core Tools. Methoden zur Ursachenanalyse und Problemlösung stehen im Vordergrund. Six Sigma bedient sich ebenfalls dieses Methodenbaukastens (mit überwiegend denselben Methoden wie KVP!) und die Six Sigma Experten der jeweiligen Verbesserungsprojekte bedürfen einer hochqualifizierten Ausbildung mit zusätzlichen Schwerpunkten in Statistik und Datenanalyse. Nur Six Sigma Projekte verwenden die schließende Statistik.
Beim KVP steht die Organisationsstruktur nicht so sehr im Fokus, da alle Mitarbeiter eingebunden sind und die Zielsetzung und die Arbeitsweisen sich durch die bottom-up Mentalität sehr unterscheiden. Auch die oft geringe Projektdauer und der vereinfachte Ablauf erfordern keine starren Strukturen für den Projekterfolg. Jedoch ist es auch beim KVP zwingend notwendig, dass die oberste Leitung des Unternehmens diesen Prozess einfordert und nachhält.
Aufgrund der hohen Komplexität von Six Sigma Projekten ist ein hohes Maß an Struktur und Organisation nötig. Insbesondere die Arbeits- und Kompetenzaufteilung der verschiedenen Ausbildungsstufen (belts) in der Six Sigma Hierarchie ist zu beachten, aber auch die gewissenhafte Durchführung der Projektprüfung, um einen erfolgreichen Projektverlauf zu sichern.

Bei einer genauen Analyse von durchgeführten Verbesserungsprojekten können 9 von 10 umgesetzten Projekten fachlich dem Kernbereich des KVP zugeordnet werden. Somit können ca. 90% aller im Unternehmen durchzuführenden Verbesserungen durch die strikte Befolgung des PDCA Zyklus mit der Anwendung von einfachen KVP Methoden zum Erfolg und damit zur Verbesserung führen. Sämtliche logischen Gedankenschritte bietet der PDCA Zyklus bereits und muss in dieser deutlichen Mehrheit der Fälle nicht zum DMAIC Kreislauf erweitert werden. Lediglich die verbleibenden ca. 10% der Problemstellungen müssen tatsächlich mit statistischen Mitteln analysiert und bewertet werden. Doch ist diese recht hohe Zahl als realistisch anzunehmen? Das ist sie in der Tat, erweitert man das Spektrum der Aufgabenstellungen und entfernt sich gedanklich von den ausschließlich akut auftretenden Problemfällen. Der Trichter “verbessernde Managementmethoden” verarbeitet nämlich weit mehr Eingebungen als offensichtlich erscheint.

Um effektiv Six Sigma durchführen zu können und die „richtigen“ Projekte für Six Sigma auszuwählen muss man sich die Frage stellen: “Woran erkennt man dann eigentlich ein wahres Six Sigma Projekt?” Hierfür kommen zwei offensichtliche Hauptkriterien in Frage, die Komplexität der Problemstellung und die Notwendigkeit diese Problemstellung mithilfe von statistischen Methoden untersuchen zu müssen. Weiterhin ist es für Six Sigma Projekte zwingend notwendig, dass entsprechende Messdaten vorhanden sind, bzw. erfasst werden können. Gelingt eine Auseinandersetzung mit Problemlösungsmethoden aufgrund der Komplexität der Zusammenhänge nicht und lassen sich keine Fehlerursachen auf diesem Wege ermitteln, so bleibt der Weg zu Six Sigma stets gewahrt. Auch der Abbruch eines begonnenen Six Sigma Projektes sollte durchaus in Betracht gezogen werden. Stellt sich beim Abarbeiten der Aufgaben heraus, eine mögliche Lösung ist auf einfacherem Weg zu erreichen, ist es durchaus legitim, den veranschlagten Weg abzukürzen und in den PDCA zu wechseln. Die Zusammenhänge könnten wie im folgenden Schaubild beschrieben werden.

Fazit

Mit dieser Betrachtungsweise lässt sich festhalten, dass sowohl KVP als auch Six Sigma ihre Berechtigung haben. Gute Unternehmen schaffen es schon heute Vor- und Nachteile von KVP und Six Sigma harmonisch miteinander zu verbinden und diese nicht in Konkurrenz zueinander zu stellen. Hat man im Unternehmen eine kompetente Führungskraft in diesem Bereich, die jeweilige Arbeitsbereiche für Six Sigma und KVP Experten richtig zuweist, lässt sich ein hohes Verbesserungspotential durch beide Strategien verwirklichen. Man kann also sagen, dass wenn Six Sigma im Kontext anderer Managementmethoden, wie hier KVP, richtig angewandt wird, dieses zu weiteren großartigen Erfolgen führen kann. Ein Einstieg in Verbesserungssysteme ist jedoch einfacher und zielführender über die vielfältigen und auch alleinstehend tragbaren Methoden des KVP zu realisieren.

 

Somit ist aus der Überschrift dieses Beitrags “KVP vs. Six Sigma” das gegeneinanderstellende “versus” in ein differenziert kooperierendes “KVP mit Six Sigma” umzudeuten.

Haben Sie Interesse mehr zu erfahren? Beachten Sie auch unsere Ausbildungsangebote und -konzepte zu diesen Themen:

KVP Ausbildungslehrgänge zum “Zertifizierten KVP Junior Consultant / KVP Senior Consultant”.

Six Sigma Ausbildungslehrgänge zum “Champion, Yellow Belt, Green Belt, Black Belt”.

Prozessoptimierung 4.0 – Fachartikel der Prozess Analytics Factory

“In der Verbesserung operationaler Geschäftsprozesse liegen häufig unentdeckte betriebswirtschaftliche Potenziale. Um die Leistungsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern, können mit Prozessoptimierung gezielt Einmaleffekte sowie konkrete Handlungsfelder für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess identifiziert werden. Die eigenen Prozesse nach Qualität, Zeit und Kosten zu beurteilen, stellt die meisten Unternehmen vor eine große Herausforderung. Vor diesem Hintergrund haben sich verschiedene Vorgehensweisen herausgebildet, diese Aufgabe zu bewältigen. In diesem Kurzartikel werden drei typische Vorgehensweisen vorgestellt, welche Unternehmen dabei helfen, neue Perspektiven und Impulse für die Optimierung ihrer Geschäftsprozesse zu erhalten.”

Ein Fachartikel der Prozess Analytics Factory GmbH, Partner  des letztjährigen KVP Kongresses.

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Der diesjährige KVP Kongress 2016 findet vom 24.11. bis 25.11.2016 erneut im Audi Forum in Neckarsulm statt. Ausführliche Informationen und das Programm finden Sie unter: https://www.kvp.de/kvp-kongress/

 

Gut, besser, ständig verbessert – Fachartikel QZ 61/2016 über den KVP Kongress 2015

“Kontinuierliche Verbesserung bewegt sich von einem methodengetriebenen, mechanischen Prozess hin zu einem Instrument der Kulturentwicklung. Industrie 4.0 könnte ein Hilfsmittel sein, das diese Veränderung unterstützt. Nach wie vor ist es allerdings notwendig, die Rolle der Führungskräfte im KVP-Umfeld zu definieren.”

Unter anderem zu diesem bedeutendem Themenkomplex ging es auf dem KVP Kongress 2015. Kommentare und Beschreibungen zu einigen der zahlreichen Beiträge sind nun in der neuesten Ausgabe der QZ erschienen. Somit erfährt die Prämierenveranstaltung der KVP Institut GmbH nochmals eine besondere Würdigung, zeigte man sich doch bereits nach der Veranstaltung über die großartigen Leistungen und die Vielfalt der Beiträge sehr zufrieden.

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Der diesjährige KVP Kongress 2016 findet vom 24.11. bis 25.11.2016 erneut im Audi Forum in Neckarsulm statt. Ausführliche Informationen und das Programm finden Sie unter: https://www.kvp.de/kvp-kongress/

 

Success Story: Steigerung der Qualität, bei gleichzeitger Senkung der Reklamationskosten mit der FMEA & 8D Methode

Hintergrund / Ausgangssituation

Der Zulieferer ist als Premiumhersteller in seinem Marktsegment seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Die Variantenvielfalt nimmt zu, die Proleme nicht nur analog, sondern vermehrt.  Gleichzeitig steigen die Kundenanforderungen im Hinblick  die Stückkosten.

  • Hohe Reklamationskosten, meistens durch die Fertigung.
  • Zulieferer verfügt über wenig Erfahrung im Umgang mit der FMEA.
  • Für jedes Projekt sind kopierte FMEA´s vorhanden, die mit viel Aufwand angepasst werden.
  • FMEA´s inhaltlich an vielen Stellen schwach, so das nur bedingt die richtigen Maßnahmen abgeleitet werden können.

Auftraggeber

  • >1500 Mitarbeiter
  • Raum Süddeutschland
  • Zulieferer im Bereich Automotive

Auftrag, Ziele, Meilensteine

  • Senkung
    • der Reklamationen / der Reklamationskosten
    • des Risikos
    • des Aufwands / der FMEA Erstellungszeit
  • Umsetzung der Maßnahmen aus Auditabweichungen
    • Schulungen
    • Inhaltliche Schwachpunkte in FMEA und 8D (Ursachenforschung & Maßnahmenableitung)
  • Potentialanalyse im Bereich der Entwicklung & Fertigung (speziell: FMEA , 8D)
  • Erstellen eines Umsetzungsplans gemeinsam mit dem Kunden
  • Etablierung eines gelebten Lessons Learned Prozesses

Planung

  • Konzeptentwurf
    • Meilensteinplan
    • Bisherige Probleme z.B. Reklamationen, Stress-/Lebensdauertests
  • Erstellung der notwendigen Dokumente und Schulungsunterlagen unter Einbeziehung von
    • Fertigungsleiter
    • FMEA Koordinator / FMEA Moderatoren
    • 8D Verantwortlichen

Realisierung

  • Potentialanalyse im Bereich der Entwicklung und Fertigung (speziell: FMEA)
    • Potentialanalyse (Fragenkatalog + Interviews mit Mitarbeitern)
      • Potentialanalyse im Bereich der Entwicklung  (speziell: FMEA, Lasten- / Pflichtenhefte)
      • Potentialanalyse im Bereich der Entwicklung und Fertigung (speziell: FMEA, 8D, Anweisungen)
  • Durchführung von Trainings
    • FMEA für Führungskräfte (1/2 Tag)
    • FMEA Basiswissen (2 Tage)
    • FMEA Moderatoren Ausbildung ( 3-tägige offene Ausbildung)
    • 8D Vertiefungstraining (1 Tag)
  • Aufbau und Begleitung der neuen FMEA Moderatoren beim Aufbau von Basis FMEA´s
  • Einführung Problemlösungsmethoden (Problemlösungsblatt, A3 Methode) zur Verbesserung der Ursachenforschung und Maßnahmenableitung
  • Review der Aktivitäten laut Meilensteinplan
  • Bericht der Ergebnisse an die Geschäftsführung

Projektstatus

  • Rollout in andere Geschäftsbereiche des Unternehmens

Ergebnis

  • Verbesserung des Verständnisses beim Zulieferer für Anforderungen und Vorgehensweisen
    in der Automobilindustrie

    • Deutliche Verbesserung der FMEA Aktivitäten nach VDA
    • Deutliche Verbesserung der Akzeptanz der FMEA beim Zulieferer
    • Deutliche Verringerung von Aufwand und Erstellungszeit der FMEA, bei gleichzeitiger Verbesserung der Delta Betrachtung
  • Senkung der Reklamationskosten / Konstant hohe Lieferqualität des Zulieferers

Projektleiter

Hr. André Kapust

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Success Story: Mit Wertanalyse die Produktentwicklung beschleunigen und Kosten senken – ein Praxisbeispiel

Hintergrund

Ein Kunde aus der Medizintechnik steht unter erheblichem Innovations- und Kostendruck. Im Vergleich zu Wettbewerbern dauert die Produktentwicklung zu lange, den entwickelten Produkten fehlt die Akzeptanz beim Kunden und die angestrebten Kostenziele werden nur selten erreicht.

Aus Budgetgründen wurde dieses Projekt als Hilfe zur Selbsthilfe durchgeführt. Die Wertanalyse-Schulung erfolgte als Training-on-the-job mit ausgewählten, auf das Projektthema ausgerichteten Inhalten und umfangreichen Hausaufgaben für das Team. Zur Ergebniskontrolle und methodischen Unterstützung fanden ergänzend Coaching- und Review-Workshops statt.

Kunde:

mittelständiges Unternehmen der Medizintechnik mit Metall- und Kunststoffverarbeitung

Branche:

Medizintechnik

Aufgabenstellung:

im Pilotprojekt ein Produkt mit Wertanalyse-Werkzeugen entwickeln

Vorgehensweise

  • Auswahl Produktthema und Teammitglieder
  • Mit dem Management gemeinsam wurde ein Projektthema ausgewählt, das bereits Termin- und Kostenziele verfehlt hatte. Weil eine sehr attraktive Marktchance bestand, erschien eine Überarbeitung bzw. Neuentwicklung im Zuge des Wertanalyse-Projekts sinnvoll.
  • Das bisherige an der Entwicklung beteiligte Team wurde erweitert um Kollegen aus der Fertigung sowie aus dem Einkauf um alle relevanten Bereiche einzubinden. Durch diese Vorgehensweise war gewährleistet, dass umfassendes Wissen über Markt, Produkte und Prozesse im Team vertreten war.

Einführungsschulung Wertanalyse

Zur Projektvorbereitung erhielten die Teammitglieder einen umfassenden Fragenkatalog zu allen relevanten Aspekten des zu entwickelnden Produkts. Dadurch war sichergestellt, dass auch Detailinformationen, z.B. zu dem Marktsegment, der Preissensitivät der Kunden oder auch zu technischen Ausführungsdetails des Wettbewerbsprodukts oder zu Fertigungsanforderungen sofort verfügbar waren.

Das Wertanalyse-Training umfasste u.a. folgende Themen:

  • Märkte, Marktsegmente und Zielgruppen
  • Kunden und Kundenwünsche innerhalb der Wertschöpfungskette
  • Lasten- und Pflichtenheft
  • Stärken und Schwächen der Wettbewerber aus Kundensicht und aus technischer Sicht
  • Prozessanalyse, Wertstromanalyse und Lean Management
  • Absolute Kosten vs. Funktionskosten
  • Kostentreiber in Produkt und Prozess
  • Verbesserungs- und Kostensenkungspotentiale
  • Ideen- / Konzeptentwicklung zu ausgewählten Themen
  • Konzeptbewertung
  • Massnahmenplanung
  • Lessons Learned

Der Ablauf des 4-tägigen Trainings war flexibel gestaltet. Je nach didaktischen oder projektrelevanten Erfordernissen wählte der Moderator von tercero consult das geeignete methodische Werkzeug aus und erläuterte dies kurz in der Theorie und an einem Beispiel. Danach ging es sofort an die konkrete Anwendung auf das Projektthema. Alle entstehenden Beobachtungen oder Ideen wurden sofort in einem „Ideenpool“ dokumentiert. Erläuternde Zeichnungen auf Flipchart wurden später photographiert und zur jeweiligen Idee hinzugefügt. Natürlich mussten aus Zeitgründen einige Diskussionen abgebrochen werden. Um die Fortführung sicherzustellen, fanden sich diese Themen mit expliziter Erläuterung in der Massnahmenliste wieder- Diese Liste diente als Basis für die Hausaufgaben des Teams.

Je nach Arbeitsfortschritt der Hausaufgaben erfolgte ca. alle 3 Wochen ein eintägiger Workshop mit dem Team. Hier wurden (Zwischen-) Ergebnissse, aufgetretene Probleme und nächste Schritten diskutiert. Ebenfalls wurden methodische Elemente vertiefend trainiert oder einzelne Teammitglieder gecoacht.

Ergebnis

Die vorgegebenen Kostenziele konnten erreicht werden u.a. dadurch dass von der Entwicklungsseite her die Anforderungen der Fertigung und Beschränkungen durch den vorhandenen Maschinenpark verstärkt berücksichtigt wurden.
Intensiv vorbereitete Gespräche des Teams bzw. einzelner Teammitglieder mit den Anwendern und ergänzende Beobachtungen der Produktanwendung lieferten wertvolle Anregungen für das Produktdesign. Einige davon finden sich als Alleinstellungsmerkmale im Produkt wieder. Zitat eines (potentiellen) Kunden und Anwender: „Wenn das damit möglich ist, dann werde ich natürlich das Produkt kaufen! Neben den sachlichen Erfolgen zählt insbesondere die Zufriedenheit des Teams. Im ersten Anlauf enttäuscht, weil erfolglos und zu teuer, entstand jetzt im zweiten Anlauf mit dem gleichen (erweiterten) Team und methodischer Unterstützung durch tercero consult ein verbessertes Produkt mit erfüllten Zielkosten. Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt die Vorteile der Wertanalyse sehr klar. Die Akzeptanz für die Wertanalyse-Methode ist da, die Methodenelemente der Wertanalyse werden von den Teammitgliedern bereits in anderen Projekten verwendet.

Fazit

„Die Unterstützung durch den Moderator vom KVP Institut war sehr hilfreich. Auch wenn das Training und die Zusammenarbeit kurz war, habe ich sehr viel dazu gelernt. Vieles davon verwende ich bereits in anderen Projekten.“

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Success Story: KVP-Workshop in der Metallverarbeitung – ein Beispiel – „Wie teuer ist Warmhalten?“

Hintergrund

Der Kunde aus der Metallindustrie steht durch den globalen Wettbewerb unter erheblichem Kostendruck. Da die Herstellung von Metalllegierungen über 80h dauern kann, werden in der schichtfreien Zeit wie z.B. am Wochenende die heißen, flüssigen Metallbäder geheizt um sie warm und damit flüssig zuhalten. Dies verursacht Qualitätsverluste und hohe Energiekosten.

Durch eine aktive Beteiligung der Mitarbeiter in den KVP-Workshops im Sinne eines „Training on the Job“ möchte der Kunde ausgewählte Elemente des Lean-Managements im Unternehmen verankern um zu einer kontinuierlichen Prozessverbesserung zu gelangen.

Kunde:

Metallverarbeitung

Branche:

Metallindustrie

Aufgabenstellung:

Kosten senken, KVP-Prozess implementieren

Vorgehensweise

  • Auswahl Pilotbereich und Teammitglieder
  • Gemeinsam mit dem Management wurde ein Pilotbereich für die KVP-Workshops und gleichzeitig die Mitarbeiter für das KVP-Pilotteam ausgewählt.
  • Um eine KVP-Initiative durch ein Pilotprojekt nachhaltig auf den Weg zu bringen, ist es – neben der Unterstützung durch das Managements – wichtig, dass das Pilotprojekt sichtbaren Erfolg hat. Frei nach dem Motto: „Erfolg macht schön … und erzeugt Nachahmer.“
  • Mitarbeiter, die im Pilotprojekt, Potentiale identifizieren und ihre selbst entwickelten Massnahmen dann erfolgreich umsetzen, werden mit Zufriedenheit und Begeisterung anderen Kollegen davon erzählen, bereitwillig weitere Projekte starten und in diesen dann andere Kollegen mitreißen.

Wichtig für die Auswahl des Pilotbereichs war deshalb,

  • dass Verbesserungspotentiale vorhanden waren, die das Team in der geplanten Projektzeit bearbeiten konnte,
  • dass die Massnahmen vom Team ohne Abhängigkeiten von Dritten im Projekt umgesetzt werden konnten,
  • dass die Wirkung der Massnahmen messbar sein sollte,
  • dass sich durch die Massnahmen die Kostensituation des Unternehmens deutlich verbessern sollte.
  • Ein Kriterium bei der Auswahl der Teammitglieder war selbstverständlich das Wissen und fachliche Kenntnis des Pilotbereichs sowie der vor- und nachgelagerten Prozesse. Sehr viel wichtiger bei der Teamauswahl war jedoch, ob die Mentalität passte und der Wille zur Veränderung vorhanden war. Ein sehr wichtiges, leider jedoch häufig übersehenes Element gerade für ein Pilotprojekt.

Einführungsschulung Lean Management und KVP-Core-Tools

Nach dem Kick-off und einer Einführungsschulung „KVP-Core-Tools“ startete das Projekt mit einer Prozessübersicht und einer Sammlung bereits bekannter Probleme. Im zweiten Schritt führte das Team eine Prozessaufnahme im Pilotbereich durch, um vorhandene Informationen zu überprüfen und weitere Beobachtungen zu ergänzen. Sehr schnell wurden weitere Verbesserungspotentiale von den Mitarbeitern identifiziert und gesammelt.

Die messbare, nachvollziehbare, zahlenmäßige Bewertung der Potentiale

  • nach Kosten pro Jahr (in Euro),
  • nach zusätzlichem Aufwand an Arbeitsstunden (Mannstunden) und
  • nach Auswirkungen auf die Kundenbeziehung bzw. erwartete Kundenreaktionen (Veränderung des Umsatzes in Stück bzw. Euro)
  • veränderte deutlich die Prioritätensetzung bei manchem Teammitglied gegenüber der ersten Einschätzung nur nach dem „Bauchgefühl“. Ein Thema, das vom KVP-Team zu Bearbeitung
  • ausgewählt wurde, war „Qualität und Energiekosten im Warmhaltebetrieb“

KVP-Workshop „Qualität und Energiekosten im Warmhaltebetrieb“

Dieser KVP-Workshop ist ein wunderschönes Beispiel, wie zielsicher und effizient Teamarbeit erfolgen kann, wenn die entsprechenden Freiräume, die Rückendeckung und die richtigen methodischen Werkzeuge – hier die KVP-Core-Tools – zur Verfügung stehen. Das Problem war qualitativ schnell beschrieben: Die recht hohen Warmhaltetemperaturen lassen die Legierungen ungewünscht oxidieren und verschlechtern dadurch die Qualität. Ein Teil der Metalle verdampft und erzwingt deshalb den durchgehenden, kostenintensiven Betrieb der elektrischen Absaugung. Und zuletzt werden erhebliche Wärmemengen benötigt um die Metalllegierungen flüssig zu halten. Um das Verbesserungspotential auch quantitativ in „Euro“ und „einzusparenden Mannstunden“ zu beziffern, waren Messungen erforderlich. Diese wurden vom Team konzipiert, organisiert, durchgeführt und ausgewertet. War der Messwert in Kilowattstunden oder Kubikmeter Gas zunächst für viele wenig greifbar, erzeugte die Aussage „Wir verbrauchen im Jahr allein zum Warmhalten soviel Energie wie 85 Einfamilienhäuser zusammen“ sehr viel mehr Wirkung.

Das Team entwickelte eine Vielzahl von organisatorischen und technischen Verbesserungsmassnahmen. Abkühl- und Aufheizkurven wurden gemessen, die Temperaturführung optimiert, die Fertigungsplanung unter energetischen und qualitativen Aspekten verändert um nur einige Beispiele zu nennen.

Die konzipierten Massnahmen wurden vom Team gemeinsam mit den jeweiligen Kollegen vor Ort zunächst probeweise eingeführt, falls erforderlich optimiert und dann als Standardprozess dauerhaft implementiert.

Neben den klassischen KVP-Werkzeugen und der Wertstromanalyse wurden methodisch auch Elemente der Wertanalyse und der Messsystemanalyse (MSA) verwendet.

Ergebnis

Die strahlenden Gesichter des Teams bei der Ergebnispräsentation sprachen für sich: Der Anteil an Legierungen im Warmhaltebetrieb am Wochenende wurde um 17% reduziert. Der Energieverbrauch und damit die Kosten für Energie konnten im 5-stelligen Eurobereich verringert werden. Und auch die Qualitätsrate verbesserte sich deutlich messbar. Wichtig für die Funktion als Pilotprojekt war die Liste an weiteren Massnahmen und Aktivitäten, die das Team als „noch offen“ oder „in Bearbeitung“ bezeichnete – und die Tatsache, dass es beim Management die Zustimmung einforderte, um eigenständig als KVP-Team die Bearbeitung fortzusetzen.

Fazit

Rückendeckung und eine realistische Zielsetzung seitens des Management in Kombination mit zeitlichem Freiraum und geeigneten KVP-Tools sind die besten Voraussetzungen, damit die Mitarbeiter Spaß daran haben, den eigenen Arbeitsbereich selbst zu optimieren und Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen. Die positiven Ergebnisse für das Unternehmen stellen sich dann fast zwangsweise ein.

Call of Papers – Vorträge gesucht für KVP Kongress 2016

Verehrte Gastredner,

seit Gründung des KVP Institut GmbH Gesellschaft für Beratung und Weiterbildung ist die Idee der Partizipation, das Teilen und Weitergeben von Wissen ein wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie und unseres eigenen kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Der Begriff des Kontinuierlichen Verbesserungs Prozesses wird von uns als ein weitläufiges, nahezu alles umschließendes Hyperonym verstanden. Vor diesem Hintergrund ist uns eine kontinuierliche Weiterentwicklung der häufig schon festgefahrenen klassischen Ansichten des KVP überaus wichtig, denn KVP muss viel mehr sein als PDCA, 5S, Ishikawa, 8D, BVW (Betriebliches Vorschlagswesen) und Ideenmanagement. Es sind moderne und innovative Ansätze und Herangehensweisen, die wir dieses Jahr gerne in den Mittelpunkt der Veranstaltung stellen wollen.

Der Kongress ist thematisch bewusst offener gehalten; die Impulsvorträge werden durch viele sehr interessante Workshops und Diskussionsrunden ergänzt. Inhaltlich sollten sich die Vortragsangebote in folgenden Bereichen bewegen:

  • Bildung als langfristiger Weg zur Verbesserung
  • KVP und Eliminierung von Verschwendung im indirekten, nicht wertschöpfenden Bereich
  • Standortsicherung in Deutschland, KVP kein Mittel um Jobs zu streichen
  • Leidenschaften wecken, Kompetenzen einbringen, Motivation erschaffen
  • KVP im Profisport, Anwendung von „Gut“-Methoden und Nutzen von Potentialen
  • Notwendigkeit von erweiterten Fähigkeiten beim KVP Moderator (soziale, emotionale, empathische)
  • KVP in der Systemgastronomie: Wege aus der Krise wenn KVP scheitert
  • KVP Kata, systemisches Coaching, Industrie 4.0, uvm…

Redner für Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden aus Wirtschaft, Forschung und Weiterbildung werden ebenso vertreten sein, wie Anbieter neuer, innovativer Ideen und Softwarelösungen aus den Themenfeldern des KVP.

Befreien Sie sich gedanklich von den klassischen ausgetretenen Pfaden und setzen Sie mit Ihrem Vortrag neue Impulse in der Gemeinschaft aller Verbesserungswilligen. Es erfordert Mut eine kontroverse Sicht auf die Dinge zu haben; bei uns wird Ihnen ein Forum geboten um genau dieses ehrgeizige Ziel zu verfolgen, nämliche den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess selbst kontinuierlich zu verbessern. Wir freuen uns schon jetzt über Ihre vielen innovativen Ideen und fachlichen Ausarbeitungen, die uns alle einen Schritt nach vorne bringen.

Vortragsangebote mit aussagekräftigen Exposés (max. 5.000 Zeichen) bitte bis 29. Februar 2016 per Email an Herrn Andre Kapust (ak@kvp.de).

 

Bei Anregungen und Rückfragen stehe ich Ihnen gerne und jederzeit zur Verfügung.

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Endlich ist es soweit! – Vorankündigung FMEA Kongress 2016 / 07.12 – 08.12.2016 (Optional 09.12)

Endlich ist es soweit! Wir freuen uns Ihnen heute erstmals den diesjährigen bundesweiten FMEA Kongress 2016 im Audi Forum in Neckarsulm ankündigen zu dürfen.

Vom 07.12. bis 08.12.2016 (Optional 09.12) erwartet Sie im Audi Forum ein spannendes Programm mit interessanten Themen rund um die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse FMEA. An beiden Tagen sprechen in bis zu drei Vortragsräumen gleichzeitig, ausgewählte Referenten aus namhaften Firmen, Forschung und Lehre. Um Ihnen die Qual der Wahl zu ersparen werden die einzelnen Vorträge abgefilmt und im Anschluß an den Kongress online zur Verfügung gestellt, somit verpassen Sie nichts von diesem exklusiven Vortragsprogramm.

Der FMEA Kongress 2016 ist die größte deutsschprachige Veranstaltung zur FMEA und stellt eine wichtige Plattform zum Austausch und zur Netzwerkbildung dar. Neben dem umfassenden Überblick sowohl über den aktuellen Stand der Forschung und Lehre in Deutschland als auch über internationale Trends, bietet der FMEA Kongress 2016 ebenfalls einen Marktplatz für Lösungsanbieter: in der begleitenden Ausstellung findet sich eine Vielzahl an Unternehmen, die Ihre Produkte aus den Bereichen Software, Dienstleistung und Ausbildung präsentieren.

Unterstützt durch das Audi Forum in Neckarsulm erwartet sie weiterhin eine spannende Werksführung direkt durch die Automobilproduktion der AUDI AG, prominente Überraschungsgäste, ein kulinarisches Erlebnis durch das Catering des Rennsportrestaurants Nuvolari, uvm.

Vergessen Sie nicht schon jetzt den Termin in Ihrem Kalender einzutragen – save the date!

Weitere Informationen zum FMEA Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/fmea-kongress/