ISO 26262: HARA vs. FMEA


Eine HARA ist doch sowas ähnliches wie eine FMEA!?!

Diese oder ähnliche Fragen tauchen immer wieder auf und leider muss ich die Aussage mit einem ganz konsequenten “NEIN” beantworten. Zu diesem Themenbereich wird ein Vortrag aus dem Themenbereich der ISO 26262 angeboten, der zunächst einmal kurz die Vorgehensweise einer HARA (Hazard Analysis and Risk Assessment oder auf Deutsch G&R – Gefahren- und Risikoanalyse) erläutert. Dabei werden die drei grundlegenden Summanden (Severity, Exposure und Controllability) erläutert und die daraus folgende Bestimmung der ASIL Klassifikation.

Dann erfolgt eine Gegenüberstellung zur FMEA mit ihren drei Faktoren (Severity, Occurrence und Detection) sowie eine Begründung, warum diese beiden Vorgehensweisen absolut NICHTS miteinander zu tun haben.Nur soviel sei an dieser Stelle gesagt: Die HARA dient dazu, Anforderungen (Requirements) an die Entwicklung zu definieren, die FMEA wird dazu eingesetzt, zu überprüfen, ob die vorhandenen Anforderungen auch entsprechend erfüllt werden. Nach dem Vortrag und einer kurzen Kaffeepause haben Sie dann die Möglichkeit in einer Diskussionsrunde Fragen zu stellen, zu diesem Thema und allen weiteren Fragen zur ISO 26262 (Funktionale Sicherheit im Bereich Automotive).

Ihr Referent, Jörg Schacht, ist zertifizierter AFSE (Automotive Functional Safety Expert) und verfügt über mehrere Jahre sehr intensive Berufserfahrung in diesem Themenbereich, sowohl als Berater bei der Einführung der FuSi-relevanten Prozesse als auch als Functional Safety Manager in verschiedensten Projekten.

Ausführliche Informationen zum FMEA Kongress 2016 finden Sie unter: https://www.kvp.de/fmea-kongress/

Unser FMEA Kongressprogramm finden Sie hier: https://www.kvp.de/fmea-kongress/programm/

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