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Aus Fehlern zu lernen!

Aus Fehlern lernen...

…Bewirken, dass Mitarbeitende verantwortliche Ergebnisse erreichen können!

Aus Fehlern lernen macht klug, das wissen wir! „Amüsiert“ schauen wir unseren Kindern zu, wie sie experimentieren, scheitern und Rückschläge erleiden und freuen uns mit ihnen, wenn sie die Hindernisse aus dem Weg geräumt haben, um ihr Ziel zu erreichen. Doch je älter wir – die Kinder – werden, fangen wir an, Fehler zu verstecken, diese unter den Teppich zu kehren. Warum? Weil Fehler etwas Negatives sind, das ist doch klar! Und spätestens im Berufsleben sind wir wahre Meister im „Fehlerversteckspiel“.

Einmal angenommen Sie sind Führungskraft. Und einmal angenommen, nur hypothetisch, Sie wären es leid, ständig darüber nachzudenken, wie Sie Ihre Mitarbeiter zu einem lösungsorientierten Denken motivieren können. Dazu möchten Sie sich nicht mehr darüber ärgern, dass Ihre Verbesserungsteams mangelnde Lösungskompetenz besitzen und der von Ihnen gewünschte Output bisweilen gegen Null tendiert.

Wenn dies tatsächlich so wäre, dann sollten Sie einmal darüber nachdenken, ob Ihre Mitarbeitenden es einerseits gewohnt sind, dass Sie immer auftretende Probleme lösen (möchten) und andererseits – von wem oder wie auch immer – für Fehler „bestraft“ werden oder einfach das „Fehlerversteckspiel“ perfektioniert haben.

Zugegeben, so im laufenden Prozess, im täglichen Ablauf nun plötzlich die Mitarbeitenden dazu animieren, dass diese Fehler machen sollen, fällt nicht nur Ihnen schwer. Schließlich haben ja auch Sie einen Chef. Aber die Mitarbeitenden nun auf ein Seminar zu entsenden, wo sie zum x-ten Male eine Methodenschulung erhalten oder gar einen externen mit der Problemlösung beauftragen, hilft Ihnen, dem Unternehmen und den Mitarbeitenden nicht.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma könnte sein, dass Sie Ihre Mitarbeiter in einer simulierten Realität wie beispielsweise in der Unternehmenssimulation Fabrik im Seminarraum (FiS) „trainieren“ lassen, wie es ist mit dem „öffentlichen“ Fehler machen. Ein weiterer Ausweg könnte zudem sein, dass Sie über Ihr eigenes Führungsverhalten nachdenken und ihre Mitarbeitenden dazu befähigen, eigenständig Probleme zu lösen, dass sie selbst den „Laden am Laufen“ halten, Sie sich also quasi selbst wegrationalisieren. Hier könnte Ihnen beispielsweise die Verbesserungs- und Coaching-Kata helfen, doch das ist dann wieder eine andere „Sache“.

In den deutschen Unternehmen fehlt eine ausgeprägte Fehlerkultur, das wissen wir! Lassen Sie uns alles unternehmen, dass Mitarbeiter künftig (eigen)verantwortliche Ergebnisse erzielen können. Fangen wir am besten gleich damit an!

Übrigens bei der aktuellen Umfrage „Quo vadis“ Lean Management? – welche noch bis zum 9. Oktober online unter www.lean-umfrage.de erreichbar ist – beantworten 60% die Frage: „In unserer Organisation werden Fehler als Chance begriffen…“ mit Nein. Aber ca. 90% sagen, die Einführung von Lean Management geht immer mit einem Change Management einher. Und sicher, Veränderung ist immer gut, oder? Übrigens bei der Frage: „Wo sehen Sie in Ihrer Organisation zu allererst Handlungsbedarf bei der Einführung von Lean Management?“ meinen knapp 70% der Umfrageteilnehmer, dies müsste auf der Ebene der Geschäftsführung beginnen. Klar, sollen doch DIE DA OBEN mal vormachen, wie es geht!