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Ende der kontinuierlichen “Verschlimmbesserung”

Wir brauchen ein neues Geschäftsmodell!

Geschäftsführer 2Gedanken GmbH

Die nachhaltige Verankerung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Unternehmen ist nach wie vor ein wichtiges Anliegen in der betrieblichen Praxis. Was ist jedoch, wenn dieser ganzheitliche Ansatz zur permanenten Verbesserungen – endlich verinnerlicht und schon mehrfach absolviert – sich allmählich “totläuft”?

Das im Unternehmen vorhandene Wissen und Können wurde aktiviert und eingebracht und dennoch stirbt das Unternehmen bzw. die Sparte. Eine lange Historie solcher Fälle ist allseits bekannt: angefangen von Nokia über Quelle, die Fotochemie-Sparte von Agfa oder die Veränderungen im Bereich der Speichermedien Anfang der 1980 Jahre sprechen Bände. All diese Unternehmen verstanden ihr Business, hatten es seit Jahren optimiert und zumindest seit den 1990er Jahren waren Methoden wie KVP und Kaizen bekannt.

Die Forderung in der einschlägigen Literatur, KVP als Unternehmensphilosophie und grundsätzliche Geisteshaltung im Unternehmen zu verankern, ist zwar wünschenswert greift aber zu kurz, wenn das Primat der Kunden- und Marktorientierung unzureichend berücksichtigt wird.

Unternehmen existieren grundsätzlich nur, um den Konsumenten seine Wertschöpfung zu ermöglichen – folglich muss ein zeitgemäßer KVP-Ansatz das gesamte (derzeitige) Geschäftsmodell eines Unternehmens in den Blick nehmen.

Und für Startups gilt sogar: Ein modernes KVP-Verständnis wird deren Geschäftsmodell und somit das Unternehmen per se erst entstehen lassen.