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Layered Process Audit – Kurze Prozessaudits durch direkte Vorgesetzte

Prozesse konsequent führen, aus Erfahrung lernen und Ergebnisse verbessern

Elmar Zeller

Abstract des Vortrages

Eine wichtige Voraussetzung für gute Prozessergebnisse und deren weiteren Verbesserung ist die konsequente Umsetzung von Vereinbarungen. Durch LPA wird dies erreicht und gleichzeitig die Vereinbarungen auf ihre Machbarkeit und Eignung überprüft. Die direkten Vorgesetzte in den Prozessen führen zeitlich sehr kurze Prozessaudits durch und überprüfen dabei die Umsetzung der vorgegebenen und vereinbarten Standards. Die Fragen orientieren sich konsequent an den Prozessergebnissen und den Abweichungen im Prozess. Erkannte Abweichungen werden sofort gemeinsam korrigiert und die Ergebnisse der Layered Process Audits öffentlich visualisiert. Dies führt zu einem verbesserten Prozessverständnis bei Führungskräften und Mitarbeitern, einer Dynamik in der Prozessverbesserung und dadurch zu einer gesteigerten Prozessqualität und einer höheren Leistungsfähigkeit der Organisation. LPA eignet sich in vielen Fällen als Ersatz für das interne Audit oder andere umsetzungsorientierten Audits und reduziert dabei gleichzeitig den Aufwand. Es wird von immer mehr Automobilherstellern und deren Zulieferern u. a. auch im Rahmen der IATF 16949 gefordert. In einigen Unternehmen wird die Methode auch Layered Process Confirmation (LPC) genannt.

Unternehmensvorstellung TQU International GmbH

Die TQU International GmbH begleitet seit 30 Jahren Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen  bei der Verbesserung der Qualität von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen. In dieser Begleitung werden die geeigneten  Konzepte erstellt, die betroffenen Personen qualifiziert und die notwendigen Veränderung und Verbesserungen in Projekten umgesetzt. Dafür beherrschen die Projektleiter des TQU alle bekannten und in Frage kommenden Methoden, um in den Unternehmen die gewünschten Erfolge zu erreichen. Diese reichen vom ergebnisorientierten Aufbau von Managementsystemen mit den notwendigen Kennzahlen, der Weiterentwicklung der vorhandenen internen und externen Auditsysteme, der Installation eines funktionierenden Produktentstehungsprozesses, der Durchführung von Risikoanalysen mit der FMEA oder DRBFM bis zur Umsetzung von erfolgreichen Qualitätsinitiativen oder –programmen im ganzen Unternehmen.

Kurz-Vita Referent

Elmar Zeller ist Diplomingenieur und arbeitet seit 1988 für die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung in Stuttgart. Dort hat er in verschiedenen Funktionen Unternehmen in unterschiedlichen Größen erfolgreich dabei begleitet, die Leistungsfähigkeit ihrer Prozesse und die Qualität ihrer Produkte zu verbessern. Seit 1998 übt er diese Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter der TQU International GmbH, Neu-Ulm, aus. Er hat eine große Zahl von Fachbeiträgen veröffentlicht und ist Mitautor der Publikation „Excellence aus erster Hand – Erfahrungen für den Anwender”. Im Januar 2018 ist die zweite Auflage seines Buches “Layered Process Audit” im Hanser Verlag in München erschienen. Zudem ist er ein gefragter Redner für unterschiedliche Themen aus dem Qualitätsbereich. Seit fast 30 Jahren ist er Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), hat dort viele Trainings geleitet und dabei auch eine große Anzahl an DGQ-Auditoren ausgebildet. Seit März 2017 ist er im Leitungsteam des Fachkreises Audit und Assessment bei der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ).