Wie auch Klimakatastrophen, so häufen sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch die wirtschaftlichen Ausnahmezustände. Auch wenn dieses Gefühl nur subjektiv zu sein scheint und vielleicht auch überhaupt nicht der Realität entspricht, so ist doch zu beobachten, daß zumindest die Zeitabstände für Phasen mit besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen immer kürzer zu werden scheinen.
Auf Bankenkrise folgte Immobilienkrise, auf Immobilienkrise folgte Dieselskandal, auf Dieselskandal folgte Corona, auf Corona folgte Energiekrise, usw. Sicherlich finden sich für jeder dieser Herausforderung ganz eigene Ursachen und Gründe für das jeweilige Zustandekommen. Bedingt durch die ganz unterschiedlichen Herausforderungen und Themenfelder, lassen sich aber keine allgemeinen Handlungsempfehlungen an dieser Stelle aussprechen – alle Krisen sind für sich genommen unterschiedlich!
Die Gemeinsamkeit von Krisen
Und doch haben die großen Krisen, denen wir uns widmen möchten, alle als gemeinsamen Nenner, daß sie nahezu die gesamte Geschäftsgrundlage zu vernichten drohen. Es treten Umstände ein, die ein „weiter so“ ab sofort nicht mehr erlauben oder dieses „weiter so“ überhaupt nicht mehr zum geschäftlichen Erfolg führen kann. D.h. die Herausforderungen sind einerseits enorm groß geworden oder die relevanten Umstände verändern sich atemberaubend schnell.
Was wir auch noch feststellen können, und was allen Krisen gemein erscheint, ist die Tatsache, daß ab einem Zeitpunkt bekannte und etablierte Wirkmechanismen nicht mehr funktionieren. Unsere erlernten und perfektionierten Reaktionen auf Probleme und Herausforderungen versagen schlichtweg den Dienst. Und das insbesondere, wenn schnelles Handeln und Reagieren erforderlich sind; häufig sind unsere bislang erfolgreichen Handlungsmuster schlichtweg zu langsam um diesen besonderen Herausforderungen effektiv entgegenwirken zu können.
Zudem sind Wertschöpfungsprozesse dermaßen komplex geworden und miteinander verwachsen, daß wir in einer Extremsituation überhaupt nicht vorhersagen können, was ein Drehen an bestimmten Stellschrauben überhaupt bewirken würde. Das führt dazu, daß selbst ausführliche und detaillierte Informationen nicht aussagekräftig genug sind und im schlimmsten Fall sogar derart mehrdeutig erscheinen können, daß sie keine konkrete Handlungsempfehlung erlauben.
Willkommen in der VUCA Welt!
Der Ausweg kann VUCA sein
Die oben beschriebenen Zustände lassen sich systemtheoretisch eindeutig der VUCA Welt zuordnen. Damit ist ein Zustand im wirtschaftlichen Handeln gemeint, der von einer großen Unstetigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist und in dem klassisch-tayloristische Ansätze wie z.B. das Lean Management oder Grundsätze des Controllings nicht mehr zu gelten scheinen. Eine Ausfürhliche Erklärung dazu finden Sie in unserem Beitrag: „Was bedeutet VUCA?“ oder in unserem VUCA Einführungsseminar.
In unseren praxisorientierten Schulungen behandeln wir u.a. dieses und viele weitere hilfreiche Themen anhand ihrer eigenen Beispiele. Ausführliche Schulungsinhalte zu den einzelnen Themenschwerpunkten und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der jeweiligen Seite.
[hr]VUCA Schulung / VUCA Einführungsseminar (2 Tage) – Einführung in die VUCA-Welt und Handlungsempfehlungen
[hr]KVP Schulung: KVP Basiswissen / KVP Grundlagenschulung (2 Tage) – Grundlagen und die wichtigsten Hilfsmittel für kontinuierliche Verbesserungsprozesse
[hr]KVP Schulung: KVP Moderator / KVP Moderatorentraining (3 Tage) – Qualifizierung für Moderatoren und vertiefendes Methodenwissen
[hr]Alle KVP Schulungen







Tihomir Milekovic
André Kapust
