EFQM Modell
Einleitung: Was ist das EFQM Modell?
Das EFQM Modell ist ein international anerkannter Rahmen zur Steuerung von Organisationen und zur Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit. Es basiert auf den Prinzipien der Business Excellence und wurde von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt.
Das Modell wurde 1991 als Antwort auf den steigenden Bedarf nach systematischer, nachhaltiger Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit in europäischen Unternehmen ins Leben gerufen und wurde seither mehrfach weiterentwickelt.
Die aktuelle Version, das EFQM Modell 2020, wurde umfassend überarbeitet, um den Anforderungen einer sich schnell wandelnden Welt – insbesondere in Bezug auf Digitalisierung, Führung und die Bedeutung von Ökosystemen – gerecht zu werden.
Das Modell unterstützt Organisationen jeder Größe und Branche dabei, ihre Stärken und Schwächen systematisch zu identifizieren, ihre Strategie zielgerichtet auszurichten und kontinuierlich zu verbessern, um langfristig erfolgreich zu sein. [1]
Grundprinzipien und Struktur des EFQM Modells
- Zweck & Ausrichtung: Das Modell klärt, warum eine Organisation existiert, wohin sie sich entwickeln möchte, welche Werte und Kultur sie lebt.
- Realisierung & Umsetzung: Es analysiert, wie der Zweck erreicht und die Strategie umgesetzt wird, wie Stakeholder einbezogen und nachhaltiger Nutzen geschaffen wird.
- Ergebnisse: Das Modell bewertet die erzielten Resultate in Bezug auf Leistung, Kunden, Mitarbeitende und Gesellschaft – sowohl aktuell als auch zukünftig.
- Struktur:
9 Kriterien, unterteilt in 5 „Befähiger” (Enablers) und 4 „Ergebnisse” (Results).
Ergebnisse werden durch Befähiger erzielt; Feedbackschleifen sichern die Weiterentwicklung und zeigen die Kausalität zwischen Handlungen (Befähiger) und deren Auswirkungen (Ergebnisse) auf. - Anwendungsbereich: Flexibel und adaptiv, bietet 360-Grad-Betrachtung und ist für jede Organisationsform und -größe einsetzbar.
- Fokus: Kontinuierliche Verbesserung, Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterengagement und nachhaltige Zukunftsorientierung stehen im Mittelpunkt.
Aufbau und Kriterien im Detail
Die neun Kriterien des EFQM Modells sind das Rückgrat des Frameworks. Sie teilen sich auf in zwei Hauptbereiche: [1]
- Befähiger (Enablers):
- Führung: Die Art und Weise, wie Führungskräfte die Vision, Werte und Kultur vorleben und steuern.
- Strategie: Die Entwicklung und Umsetzung einer langfristigen Ausrichtung, die auf den Bedürfnissen der Stakeholder basiert.
- Menschen: Die Förderung von Mitarbeitenden, deren Kompetenzen und Engagement als zentrale Ressourcen.
- Partnerschaften & Ressourcen: Die effektive Nutzung und Entwicklung von Partnerschaften, Lieferanten und anderen Ressourcen.
- Prozesse, Produkte und Dienstleistungen: Die Gestaltung und Optimierung sämtlicher Abläufe, Produkte und Services zur Wertschöpfung.
- Ergebnisse (Results):
- Kundenbezogene Ergebnisse: Zufriedenheit und Bindung der Kunden sowie deren Wahrnehmung der Organisation.
- Mitarbeiterbezogene Ergebnisse: Engagement, Zufriedenheit und Entwicklung der Mitarbeitenden.
- Gesellschaftsbezogene Ergebnisse: Wahrnehmung und Wirkung der Organisation in der Gesellschaft und bezüglich nachhaltiger Verantwortung.
- Schlüsselergebnisse der Organisation: Gesamtheitliche Leistungsindikatoren wie finanzielle Stabilität, Wachstumsraten, Innovationsgrad sowie operative und gesellschaftliche Ziele.
Die Definition aussagekräftiger Kennzahlen (KPIs) für alle Ergebniskriterien ist zentral. Es werden nicht nur finanzielle Daten erfasst, sondern auch qualitative Erfolgsindikatoren wie Mitarbeiterzufriedenheits-Index, Kundentreue-Rate oder der Grad an sozialer Verantwortung. Die Messung erfolgt regelmäßig und transparent, um Trends zu erkennen und fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
| Kriterium | Kategorie | Beispiel |
|---|---|---|
| Führung | Befähiger | Vorbildfunktion des Managements |
| Kundenbezogene Ergebnisse | Ergebnis | Kundenzufriedenheitsanalyse |
| Prozesse, Produkte, Dienstleistungen | Befähiger | Optimierung der Wertschöpfungskette |
Einsatzbereiche und Branchenbezug
Das EFQM Modell ist in nahezu allen Branchen verbreitet, besonders in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, der Elektrotechnik, der Medizintechnik, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie im Dienstleistungssektor. Durch seine Flexibilität eignet es sich für kleine und mittelständische Unternehmen ebenso wie für Konzerne und Non-Profit-Organisationen. [2]
Vor der Implementierung des EFQM Modells kämpfte ein internationaler Automobilzulieferer mit hoher Mitarbeiterfluktuation und stagnierender Kundenzufriedenheit. Im Rahmen der Einführung wurde ein umfassendes Leadership-Entwicklungsprogramm nach dem Befähiger-Kriterium „Führung“ etabliert und monatliche Stakeholder-Workshops zur Verbesserung der „Kundenbezogenen Ergebnisse“ eingeführt. Eine kommunale Behörde stand vor der Aufgabe, mit knappen Ressourcen die Bürgerzufriedenheit zu steigern. Nach Umsetzung des EFQM Modells wurden klare Service-Level-Standards (Befähiger „Prozesse, Produkte und Dienstleistungen“) eingeführt und die Kommunikation mit Bürgern mittels digitaler Plattformen verbessert.Praxisbeispiel: EFQM in der Automobilindustrie
In der Folge stieg die Kundenzufriedenheit innerhalb eines Jahres um 15 %, während die Mitarbeiterfluktuation um 30 % sank.
Eine unerwartete Herausforderung war die Überwindung alter Gewohnheiten im mittleren Management. Erst gezielte Coaching-Maßnahmen und transparente Kommunikation schafften die notwendige Akzeptanz für den Wandel.Praxisbeispiel: EFQM im Non-Profit-Bereich
Die Bearbeitungszeiten reduzierten sich um 25 %, die Bürgerzufriedenheit stieg laut Umfrage um 18 %.
Eine wichtige Lektion war die Bedeutung der Einbindung aller Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess, um Widerstände abzubauen.
How-To: Anwendung des EFQM Modells in der Praxis
- Selbstbewertung durchführen: Starten Sie mit einer strukturierten Analyse nach den neun EFQM Kriterien.
- Stärken und Verbesserungspotenziale identifizieren: Nutzen Sie die Befähiger- und Ergebnis-Kriterien, um Handlungsfelder zu ermitteln.
- Strategie und Maßnahmen ableiten: Entwickeln Sie auf Basis der Analyse konkrete Pläne zur Optimierung.
- Umsetzung & Monitoring: Rollen Sie die Maßnahmen aus und überwachen Sie deren Fortschritt regelmäßig.
- Feedbackschleifen etablieren: Nutzen Sie die Ergebnisse als Input für eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Die Etablierung von Feedbackschleifen bedeutet auch die regelmäßige Analyse der gesammelten Daten und Kennzahlen. Diese datenbasierte Auswertung der Ergebnisse ist entscheidend, um die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen zu bewerten und die Anpassung der Strategie kontinuierlich voranzutreiben.
Praxisbeispiele & Best Practices
Best Practice: EFQM in der Lebensmittelindustrie
Ein mittelständischer Lebensmittelproduzent hatte vor der EFQM-Einführung Probleme mit steigenden Ausschussraten und unklaren Verantwortlichkeiten in der Produktion. Durch die Umsetzung der Befähiger-Kriterien „Prozesse, Produkte und Dienstleistungen“ und „Menschen“ wurden alle Prozesse klar dokumentiert, digitale Systeme zur Produktionsüberwachung eingeführt und ein kontinuierliches Verbesserungsprogramm etabliert. Die Mitarbeitenden wurden aktiv in die Entwicklung von Lösungen einbezogen.
Die Produktionsqualität stieg um 20 %, der Ausschuss konnte um 35 % gesenkt werden.
Eine wichtige Erfahrung war dabei, dass die Einbindung der Belegschaft in die Problemanalyse wesentlich für den nachhaltigen Erfolg war – die Veränderungsbereitschaft entwickelte sich erst mit konkreten Erfolgen und sichtbaren Verbesserungen.
Best Practice: Gesellschaftlicher Nutzen in der Medizintechnik
Ein Medizintechnikunternehmen wollte gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit stärker im Unternehmen verankern. Nach Anwendung des EFQM Modells wurden Arbeitsgruppen zur Identifikation gesellschaftlicher Projekte (z.B. Entwicklung nachhaltiger Verpackungen) gebildet und Stakeholder-Dialoge mit Krankenhäusern und Patientenverbänden eingeführt.
In zwei Jahren konnten drei nachhaltige Produktinnovationen am Markt platziert werden, das Unternehmensimage verbesserte sich laut externen Umfragen signifikant.
Als Herausforderung stellte sich die Integration von Nachhaltigkeit in die alltäglichen Entscheidungsprozesse heraus – diese wurde durch regelmäßige Weiterbildungen und transparente Zielvereinbarungen gelöst.
Pro & Contra EFQM Modell
Vorteile
- Ganzheitlicher, flexibler Ansatz für alle Branchen
- Fördert kontinuierliche Verbesserung und Exzellenz
- Stärkt Kunden- und Mitarbeiterfokus
- Erleichtert Benchmarking und Selbstbewertung
Nachteile
- Implementierung kann ressourcenintensiv sein
- Erfordert langfristiges Engagement des Managements
- Gefahr einer rein formalistischen Anwendung
Innovation und aktuelle Trends
Das EFQM Modell wird kontinuierlich weiterentwickelt, um aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz zu begegnen.
Die aktuelle Version EFQM 2020 betont explizit die Relevanz von Daten und digitalen Technologien zur Entscheidungsfindung, Prozessoptimierung und zur Messung der Ergebnisse. Nachhaltigkeit ist als Querschnittsthema in mehreren Kriterien verankert und wird durch gesellschaftsbezogene Ergebnisse und Stakeholder-Dialoge aktiv adressiert.
Moderne Implementierungen integrieren digitale Tools zur Erfassung und Auswertung von Kennzahlen sowie KI-gestützte Analysen für eine datengetriebene Verbesserung der Prozesse. [2]
Warnhinweise & Stolperfallen
- Vermeiden Sie eine rein formale Umsetzung ohne echten Kulturwandel.
- Beziehen Sie alle Ebenen der Organisation aktiv in die Umsetzung ein.
- Setzen Sie auf kontinuierliches Lernen statt auf einmalige Audits.
- Regelmäßiges Feedback und Nachjustieren sind entscheidend für nachhaltigen Erfolg.
- Objektive Datenerfassung und -analyse sind unerlässlich, um subjektive Verzerrungen zu vermeiden und belastbare Verbesserungen zu erzielen.
Glossar EFQM Modell
Befähiger (Enablers)
Die Faktoren, die eine Organisation aktiv gestalten kann, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen (z. B. Führung, Strategie).
Ergebniskriterien (Results)
Messbare Resultate, die durch die Befähiger beeinflusst werden, z. B. Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterbindung.
Selbstbewertung
Systematische Analyse der Organisation anhand des EFQM Modells, um Stärken und Verbesserungspotenziale zu erkennen.
Stakeholder
Alle Anspruchsgruppen, die direkt oder indirekt von der Tätigkeit der Organisation betroffen sind (Kunden, Mitarbeitende, Gesellschaft etc.).
Business Excellence
Streben nach herausragender organisatorischer Leistung in allen Bereichen als Kernprinzip des EFQM Modells.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum EFQM Modell
Was ist das EFQM Modell und wofür wird es eingesetzt?
Das EFQM Modell ist ein Rahmenwerk für ganzheitliche Organisationsführung und kontinuierliche Verbesserung, das in allen Branchen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit eingesetzt wird.
Welche Hauptkriterien gibt es im EFQM Modell?
Das Modell umfasst fünf Befähiger (Führung, Strategie, Menschen, Partnerschaften & Ressourcen, Prozesse/Produkte/Dienstleistungen) und vier Ergebniskriterien.
Wie läuft eine EFQM-Selbstbewertung ab?
Eine Organisation bewertet sich selbst anhand der neun Kriterien. Stärken und Verbesserungspotenziale werden identifiziert und in konkrete Maßnahmen überführt.
Für welche Organisationen ist das EFQM Modell geeignet?
Es kann in Unternehmen jeder Größe und Branche sowie in Non-Profit-Organisationen und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden.
Welche Vorteile bietet die Anwendung des EFQM Modells?
Ganzheitliche Sicht, gezielte Verbesserung, Mitarbeiter- und Kundenfokus, nachhaltige Entwicklung, Benchmarking-Möglichkeiten.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Einführung?
Hoher initialer Aufwand, erforderliche Veränderungsbereitschaft, Gefahr der Formalisierung ohne echte Kulturveränderung.
Wie werden Ergebnisse im EFQM Modell gemessen?
Durch Kennzahlen, Feedback, Audits und gezielte Analysen werden Fortschritte in den Ergebnisbereichen erfasst und bewertet. Es werden sowohl finanzielle als auch qualitative Indikatoren wie Mitarbeiterzufriedenheit, Innovationsgrad oder gesellschaftliche Wirkung einbezogen.
Welche Rolle spielen Stakeholder im EFQM Modell?
Stakeholder werden als zentrale Anspruchsgruppen verstanden, deren Anforderungen systematisch aufgenommen und in die Strategie integriert werden.
Wie unterstützt das Modell die Digitalisierung?
Das Modell fördert digitale Transformation durch Integration digitaler Tools, Datenanalysen und KI-gestützter Verbesserungsprozesse. Digitalisierung ist fester Bestandteil der aktuellen Modellversion und in mehreren Kriterien verankert.
Was ist der Unterschied zwischen EFQM und ISO 9001? Gibt es Synergien zu Lean/Six Sigma?
ISO 9001 ist ein Qualitätsmanagementsystem mit klaren Normforderungen und Fokus auf Mindeststandards, während EFQM einen flexiblen, ganzheitlichen Excellence-Ansatz bietet, der weit über die Normerfüllung hinausgeht. EFQM kann komplementär zu Lean Management oder Six Sigma eingesetzt werden und bietet einen übergeordneten Rahmen für deren Integration.
Quellenangabe
- Wikipedia: EFQM-Modell – Diese Quelle bietet einen verständlichen, aktuellen Überblick über die Entwicklung, Struktur und den Aufbau des EFQM Modells und fasst die Kernelemente aus neutraler Sicht zusammen.
- Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ): EFQM Modell 2020 – Die DGQ als maßgebliche Institution liefert vertiefte Einblicke zu Praxiseinsatz, Branchen, Innovationen und der Weiterentwicklung des EFQM Modells.
Experten-Tipp & Handlungsempfehlung
Setzen Sie auf Barrierefreiheit, maximale Transparenz und eine konsequent semantische Umsetzung Ihrer Excellence-Initiativen! Nur so profitieren nicht nur Mitarbeitende und Stakeholder, sondern auch Management und Kunden gleichermaßen. Die konsequente Anwendung des EFQM Modells – stets verbunden mit einem partizipativen Ansatz und kontinuierlichem Lernen – bildet die Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg und sichert Wettbewerbsfähigkeit in einer dynamischen, digitalen Zukunft. Nutzen Sie die Möglichkeiten strukturierter Daten und moderner Webstandards, um Wissen für alle Zielgruppen optimal zugänglich zu machen.
Fragen zu unseren Webinaren, eLearning, Inhouse Dienstleistungen und allen anderen Themen?
🎓 Weiterbildung – Ein Weg zu nachhaltigem Unternehmenserfolg!
Setzen Sie auf effektive und praxisnahe Schulungen und Seminare für Ihr gesamtes Team und bleiben Sie dem Wettbewerb stets einen Schritt voraus. Profitieren Sie von:
- Relevanten und modernen Inhalten, die genau zu Ihren Zielen passen
- Maximalem Lernerfolg durch praxisnahe Beispiele und Expertenwissen
- Effizienter Umsetzung durch Auswahl relevanter und anwendbarer Inhalte
- Spürbar stärkerer Motivation und neuem Teamgeist
Sie wünschen eine unverbindliche Beratung oder direkt Ihr persönliches Angebot?
Nehmen Sie jetzt Kontakt auf – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Schulungen und Weiterbildungen
Gerne verweisen wir an dieser Stelle auf unser umfangreiches Angebot an Schulungen und Weiterbildungen. Nutzen Sie jetzt die Zeit und die freigewordenen Kapazitäten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren qualifizierte Weiterbildung. Wir haben unser Online- und Präsenzangebot dahingehend angepasst. Ergreifen Sie diese Chance und kehren Sie gestärkt aus der aktuellen Situation auf Ihren Erfolgskurs zurück. Im Anschluss finden Sie unser Schulungsangebot und die dazu entsprechenden Termine. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie!
💻 Online-Schulungen
Wir führen fast jede unserer Schulungen auch im Live-Onlineformat durch.
🏢 Präsenz-Schulungen
Präsenzschulungen finden mehrmals jährlich an verschiedenen Standorten statt.
🏠 Inhouse-Schulungen
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für Ihre individuelle Inhouse-Schulung.







Tihomir Milekovic
André Kapust
